"Thank you for the music": 25-Jahr-Konzert von "toninton" Lützellinden    

(Artikel vom 03.05.2019 Giessener Anzeiger hhttps://www.giessener-anzeiger.de/lokales/stadt-giessen/nachrichten-giessen/thank-you-for-the-music-25-jahr-konzert-von-toninton-lutzellinden_20142739)

Der beliebte Chor aus Gießen-Lützellinden gab zum Jubiläum ein Konzert vor 400 Zuhörern in Allendorf. Dabei begeisterte auch der ABBA-Projektchor das Publikum.    

 

 

Mitreißend: Der ABBA-Projektchor besteht aus 60 Sängerinnen und Sängern. Foto: Jung








GIESSEN-ALLENDORF - "Ist das nicht ein schöner Anblick", fragte Chorleiter Matthias Schulze von dem Podest auf der Bühne in den Saal der Mehrzweckhalle - und erntete keinerlei Widerspruch. 60 Sängerinnen und Sänger standen vor ihm, bereit das Konzert zum 25. Bestehen von "toninton" Lützellinden zu eröffnen. Und 400 Zuhörer in der Halle warteten gespannt auf das, was in den kommenden drei Stunden auf sie zukommen könnte.             


Bunte Kostüme bei vielen Mitgliedern des Projektchors ABBA auf der einen, ein fast volles Haus auf der anderen Seite, das waren schöne Momente für alle, die auf diesen Tag hinarbeiteten. Die Vorsitzende des MGV 1877 Lützellinden, Ria-Luh-Weber freute sich über den guten Besuch. Neben den Zuhörern waren auch alle Chöre, die Matthias Schulze leitet, zum sogenannten Schulze-Chortreffen erschienen. Warum kommen die Lützellindener nach Allendorf zum Feiern, könnte man sich fragen. Und nehmen dann noch die gesamte Halle in Beschlag? In Lützellinden ist ein solch großer Veranstaltungsraum nicht vorhandene und so fand das Treffen bei "Nochbersch" statt. Allendorf war natürlich auch vertreten mit dem Gastchor "AllCantabile" unter der Leitung von Adriana Pop. "Es war eine riesige Freude", schilderte Chorsprecherin Michaela Breithaupt die Anfänge des ABBA-Projektchors. 60 Sänger fanden sich zur ersten Chorprobe ein. "Auf einmal hat es Klick gemacht",  zeugte von der Begeisterung, die sich für das Projekt entwickelte. "toninton" hatte einen großen Traum und der Projektchor erfüllt ihn, blickte Kerstin Föhre, die mit launigen Worten durch den Abend führte, zurück. Matthias Schulze bezeichnete sie als "tollen Dirigenten", der alles unter einen Hut brachte und einen wunderbaren Chor zusammenstellte. Jetzt hoffen die Verantwortlichen, dass auch weiterhin Sänger des ABBA-Projekts in die Singstunden kommen. Ein Dankeschön erhielt der gemischte Chor für das Zeitguthaben von jeweils 15 Minuten, das er während der vielen Proben großzügig dem Projektchor zur Verfügung stellte.             
 "I have a Dream" erklang zu Beginn des harmonischen Abends, der mit Gesang in unterschiedlichen Variationen bereichert wurde. "Wenn ich vergnügt bin" intonierten über 100 Sänger von der Bühne in den Saal, ein einmaliger Auftritt in dieser Formation.             
Mitwirkende waren der gemischte Chor vom MGV Lützellinden, "toninton", die Evangelischen Kirchenchöre Lützellinden und Reiskirchen, SVGG Treis, Gemischter Chor "treiStimmig", GV Sängerlust Oppenrod, Männerchor, gemischter Chor "Oton" und "Handvoll". Am Klavier begleitete Hartmut Reyl. "Thank you for the Music", das Motto des Konzertes, sang der Projektchor am Schluss. "Sollten sie immer noch nicht genug haben, melden Sie sich", rief Schulze ins Publikum. Und das reagierte prompt: Die Zugabe mit einem bunten Abba-Medley folgte.            



Matthias Schulze seit 25 Jahren Dirigent

 (Artikel vom 03.05.2019 Giessener Allgemeine https://www.giessener-allgemeine.de/regional/kreisgiessen/Kreis-Giessen-Matthias-Schulze-seit-25-Jahren-Dirigent;art457,584950)

 

Matthias Schulze hatte 1994 die musikalische Leitung des Gesangvereins Sängerlust Oppenrod übernommen. In der Vereinschronik ist anlässlich des Auftritts des Männerchores zu einer Hochzeit zu lesen: »Am 30. April sangen wir erstmals unter Leitung unseres neuen Chorleiters Matthias Schulze«. Zum 25-jährigen Chorleiterjubiläum dankte ihm nun der Vorsitzende Michael Blöcher.

Er erinnerte an zahlreiche Höhepunkte aus dem Vereinsleben, die mit Schulze eng verbunden sind: Den ersten Dirigentenpreis und den ersten Platz beim Wettstreit des Männergesangvereins Cäcilia Ober-Olm 1997. Der Erste Preis bedeutete damals 400 DM und 75 Flaschen Wein. Der Auftritt beim sakralen Chorwettbewerb 2005 in Frickhofen mit einem überraschenden zweiten Platz beim ersten Wettbewerb des gemischten Chors »O-Ton« und einem Bronzediplom des Männerchors sowie die Teilnahme am Hessischen Chorfestival 2011 mit einem Silberdiplom und dem Sonderpreis für das abwechslungsreichste Programm für O-Ton sind den Sängern noch gut im Gedächtnis.

»Mit seiner Begeisterung für die Musik war er und ist er immer eine Motivation für die Sänger, ihr Bestes zu geben.« Zum Dank überreichte Blöcher an Matthias Schulze eine Urkunde und einen Präsentkorb, verbunden mit dem Wunsch auf eine weitere lange Zusammenarbeit mit den Chören der »Sängerlust«.


„Sängerlust“  ehrt langjährigen Chorleiter   

(Artikel vom 03.05.2019 Giessener Anzeiger https://www.giessener-anzeiger.de/lokales/kreis-giessen/buseck/sangerlust-ehrt-langjahrigen-chorleiter_20118952)

OPPENROD - (red). Musik gehört zweifelsohne zu seinem Leben: Vor 25 Jahren hatte Matthias Schulze die musikalische Leitung des Gesangvereins Sängerlust Oppenrod übernommen. Zum 25-jährigen Chorleiterjubiläum dankte ihm der Vorsitzende Michael Blöcher und erinnerte an zahlreiche Höhepunkte aus dem Vereinsleben:   Darunter den ersten Platz beim Wettstreit des Männergesangvereins Cäcilia Ober-Olm 1997, für den es damals nicht nur 400 Mark, sondern auch 75 Flaschen Wein gab. 2011 gab es beim Hessischen Chorfestival neben dem Silberdiplom auch den Sonderpreis für das abwechslungsreichste Programm für den Chor „O-Ton“.             Blöcher wies auf Schulzes große Engagement in den vergangenen Jahren hin: „Mit seiner Begeisterung für die Musik war er und ist er immer eine Motivation für die Sänger und Sängerinnen, ihr Bestes zu geben.“ Zum Dank überreichte Blöcher Schulze eine Urkunde und einen Präsentkorb, verbunden mit dem Wunsch auf eine weitere lange Zusammenarbeit mit den Chören der Sängerlust. Foto: Blöcher            

 

 

 

 

Aktuelles aus dem Sängerkreis ...

Achtung!

Das Kreisberatungssingen 2019 ist abgesagt.

(Hinweis Sängerkreis Giessen http://www.saengerkreis-giessen.de)

 

 

 

 

"Weid weid weg": Oppenröder Männerquintett "Handvoll" singt auch auf Platt    

(Artikel vom 09.03.2019 Giessener Anzeiger https://www.giessener-anzeiger.de/lokales/kreis-giessen/landkreis/weid-weid-weg-oppenroder-mannerquintett-handvoll-singt-auch-auf-platt_20004105#)

Donnerstagabend gegen 23 Uhr. Im Bürgerhaus in Oppenrod brennt noch immer Licht, denn das Männerquintett "Handvoll" trifft sich zu seiner wöchentlichen Probe - mit Plattgesang und Liedern über Lauch.    

 

 

Das Oppenröder Männerquintett "Handvoll" bei einem Auftritt während der Reihe "Musik im Park": Matthias Schulze, Martin Kauer, Lutz Ott, Michael Blöcher und Wilfried Jung (von links). 2005 hatten sie sich - ursprünglich als Quartett - aus den Reihen des "Sängerlust"-Männerchors zusammengetan. Archivfoto: Wagner









OPPENROD - Donnerstagabend gegen 23 Uhr. Im Bürgerhaus in Oppenrod brennt noch immer Licht, denn das Männerquintett "Handvoll" trifft sich zu seiner wöchentlichen Probe. Auf den Stehtischen liegen die Noten zum schottischen Traditional "Loch Lomond" parat - ein Lied, das die fünf Sänger auch am 16. Juni beim Volksliederwettbewerb der "Eintracht" in Hüttenberg vortragen wollen. "Weil wir kein klassischer Chor sind, kommt für uns nur die Teilnahme in der Sonderklasse in Frage", erzählt Matthias Schulze, der das Quintett leitet.            


2005 hat sich Schulze mit Michael Blöcher, Wilfried Jung und Martin Kauer zu einem Gesangsquartett zusammen getan - damals noch unter dem Namen "Mikrolust". Und der Name war Programm, denn zunächst beschränkte man sich auf einfache Ständchen. Doch nicht nur das Repertoire erweiterte sich. 2014 stieß Lutz Ott hinzu und aus "Mikrolust" wurde das Quintett "Handvoll".


          
Breiter Liederfundus            
Egal ob Elvis Presleys' "Love me tender", das "Haus am See" von Peter Fox oder das von Carl Ferdinand Adam für einen fünfstimmigen Männerchor geschriebene "Abendlied": Heute haben die Fünf einen breiten Liederfundus, aus dem sie für ihre Auftritte wählen können. Regelmäßig kommen neue Titel hinzu. "Da wir oft in Kirchen auftreten, haben wir ein sehr großes sakrales Repertoire", erzählt Kauer. Aber dass es nicht immer die besinnliche Kirchenmusik sein muss, beweisen die Sänger auch während ihrer Probe - mit einem Lied über "Lauch" der A-Capella-Band "Basta". "Wir bedienen kein festes Genre, sondern singen querbeet. Das ist das Schöne", findet Ott.       

   

Matthias Schulze leitet das Männerquintett. Foto: Pfeiffer







 

Die Oppenröder Musiktruppe gründete sich aus den Reihen des Männerchors des Gesangvereins Sängerlust. Auch hier ist Schulze Chorleiter, ebenso wie beim Gemischten Chor "O-Ton". Bevor donnerstags zu später Stunde "Handvoll" loslegen, hat Schulze bereits mit den beiden Chören geprobt. Auch für Wilfried Jung und Michael Blöcher ist es die dritte Probe des Abends. Gemeinsam mit Martin Kauer und Lutz Ott geht es trotzdem erst einmal für alle ans "Warm-up", das gemeinsame Einsingen, ehe mit "Now let me fly" der erste Titel geprobt wird.           

Während seine Mitstreiter schon früh im Chor angefangen haben, begeisterte sich Lutz Ott zunächst eher für Rockmusik und entschied sich erst mit Mitte 40 für den Chorgesang. "Er kann bei Liedern ganz anders punkten als ich mit meiner klassischen Stimme", lobt Schulze die Mischung der Gesangsstimmen. Und noch eine Besonderheit haben die Männer in petto: Selbst kreierte Mundartarrangements. Aus "Far far away" wird so "Weid weid weg" - von Martin Kauer in Oppenröder Platt übertragen: "Jetzt biesde weid weid weg, so weid weid weg vo mir, doass ies nied schie, doud wieh, komm her zou mir."                          Dabei komme es aber nicht auf eine wörtliche Übersetzung an, findet Kauer: "Die Stimmung muss transportiert werden." Doch weil sich die Mundart oft schon von Nachbardorf zu Nachbardorf - oder gar innerhalb des Ortes - in Lautbildung, Grammatik, Wortschatz und Semantik unterscheidet, ist man sich bei der "richtigen" Übersetzung nicht immer einig. "Martin und Wilfried wohnen nur gut 100 Meter auseinander. Trotzdem gibt es zwischen den Beiden Diskussionen über den Text", sagt Schulze und lacht.

Für ihn, dessen Familie aus Berlin und Hannover stammt, war die Mundart der Gießener Region jedoch etwas völlig Unbekanntes, auf das er erst durch seine Chorarbeit gestoßen ist. Damit auch Schulze die Mundartarrangements lesen kann, haben sich die Oppenröder daher eine eigene Lautschrift für den Leiter einfallen lassen, die sich unter anderem auch aus dem schwedischen Alphabet bedient.           

Neu geprobt wird derzeit das schon von den Comedian Harmonists gesungene "Liebling, mein Herz läßt dich grüßen". Wie lange dauert es, bis ein Titel wirklich sitzt? "Das kommt sehr auf den Umfang an", erklärt Kauer, aber auch wenn der "Grobaufbau" steht, sei die Interpretation noch nicht abgeschlossen. Für "Loch Lomond" beispielsweise habe das Quintett verhältnismäßig lange gebraucht, denn man müsse sich für jedes Lied auch in die richtige Stimmung versetzen.           

Die Titel wählen die Sänger in der Regel gemeinsam aus. Einige Lieder wurden aus den Oppenröder Chören übernommen, andere in Büchern entdeckt. Das Gute, finden die Sänger, lasse sich zumeist schnell herausfischen. "Beim Chor bin ich normalerweise schon der Chef", sagt Schulze und schmunzelt. "Aber das hier ist Hobby."

            

Stimmverteilung variiert             

Die Stimmverteilung ist bei "Handvoll" übrigens nicht festgelegt, sondern variiert von Arrangement zu Arrangement. Es wird Neues ausprobiert und Bekanntes optimiert. Da viele Stücke vierstimmig angelegt sind, müssen sich die fünf Sänger ohnehin anders aufteilen, als es bei einem Quartett der Fall wäre. "Ein durchgängig fünfstimmiges Lied findet man selten", weiß Kauer. Das hat aber auch Vorteile: "Wir haben immer einen in petto, der aushelfen kann, wenn gedoppelt werden muss."      

    

 

Großes Chorkonzert im Juni

 (Artikel vom 21.02.2019 Giessener Allgemeine https://www.giessener-allgemeine.de/regional/kreisgiessen/Kreis-Giessen-Grosses-Chorkonzert-im-Juni;art457,555626)


Die Sänger von »O-Ton« vom Ausrichterverein Sängerlust Oppenrod begrüßen die Delegierten in der Rahberghalle musikalisch. (Foto: rge)


Die Vertreter von 36 Gesangvereinen mit ihren Chören aus Mittelhessen trafen sich dort zur Jahreshauptversammlung.

Unter Leitung von Sängerkreis-Vorstand Daniel Rac wurde an die Aktivitäten des letzten Jahres erinnert, darunter das Kreisberatungssingen in Allendorf/Lahn mit Berater Volker Hempfling. Im Landkreis Gießen ist man in der Jury beim Kulturpreis dabei.

Der zweite Kreischorleiter Daniel Kaiser blickte aus musikalischer Sicht auf das Beratungssingen mit den 23 Chorgruppen. Dem Kritiker Hempfling wurde eine »unorthodoxe Beratung« für die Vereine attestiert. Es gab positive aber auch kritische Stimmen. »Das Beratungssingen hatte alles in allem seinen Namen verdient«, sagte Kaiser. In diesem Jahr wird Ernie Rhein beraten.

Beratungssingen im April

Der Vorstand für Finanzen, Bernd Volkmann, berichtete von einer gesunden Kassenlage, der Vorstand wurde hernach einstimmig entlastet. Bei den Vorstandswahlen wurde die Spitze Petra Dieckel, Bernd Volkmann und Daniel Rac einstimmig bestätigt. Als stellvertretender Rechner wurde Dr. Eckhard Bröckmann wiedergewählt, wie auch Reinhold Götz als stellvertretender Schriftführer. Kreischorleiter bleiben Torsten Schön und Daniel Kaiser. Beisitzer sind Bettina Jakobi, Wilma Krause, Ernst Schöffmann, Jürgen Thiele und neu im Vorstand Monika Volk und Roland Seipp. Kreischorleiter Torsten Schön teilte mit, dass bei den Anmeldungen für das Kreisberatungssingen in Oppenrod in der Rahberghalle am 5./6. April ausgewählt werden kann, ob mehr kritisch-inhaltliche oder allgemeine Beratungen für den jeweiligen Chor erfolgen soll. Damit kommt man Wünschen der Chöre nach, von denen einige bei Wettbewerben teilnehmen werden, andere eher gesellschaftliche Auftritte pflegen. Anmeldungen werden bis Mitte März angenommen.

Gerüchten trat Daniel Rac am Ende entgegen, dass der Hessische Sängerbund Zusammenschlüsse zwischen Sängerkreisen erzwingen kann. »Das geht nur freiwillig« unterstrich er. 2020 soll wieder ein Kinderchortreffen auf dem Schiffenberg stattfinden kündigte er an. In diesem Jahr wird erstmals ein Sängerkreis-Begegnungskonzert unter dem Titel »Choirs in Concert« stattfinden. Konzerttermin ist Samstag, der 15. Juni, im Kulturzentrum Buseck. Weitere Sängerkreis-Chöre können noch teilnehmen.

 


800 Euro für Station Pfaundler

(Artikel vom 21.02.2019 Giessener Allgemeine https://www.giessener-allgemeine.de/regional/kreisgiessen/Kreis-Giessen-800-Euro-fuer-Station-Pfaundler;art457,555181)


Anne Schneider, Kirsten Lenz-Rieper, Bernd Neubauer, Elfriede Girnhard, Friedlinde Kinzebach, Traudel Heidelberg, Michael Blöcker (v. l.) bei der Spendenübergabe (Foto: jeb)



 

Am Montag wurden bei strahlendem Sonnenschein vor der evangelischen Kirche in Oppenrod die Erlöse des Friedenslichts 2018 an die Station Pfaundler übergeben. Den Scheck nahm Prof. Bernd Neubauer entgegen, der die Kinderneurologie in der Uniklinik leitet.


 

Flamme aus Österreich geholt

Das Friedenslicht aus Bethlehem wurde im Dezember zum neunten Mal aus der Partnergemeinde Molln in Oberösterreich vom Bündnis »Gemeinsam in Molln« überbracht. Gegen eine Spende konnten die Besucher der Gottesdienste zur Weihnachtszeit ihr eigenes Licht mit nach Hause nehmen. Auf diesem Weg sind 800 Euro zusammengekommen, die Summe wurde vom Partnerschaftsverein aufgerundet. Vorsitzende Kirsten Lenz-Rieper, Rechnerin Friedlinde Kinzebach, der Vorsitzende des Gesangvereins Michael Blöcker, die Kirchenvorstände Elfriede Girnhard und Traudel Heidelberg sowie Gemeindepfarrerin Anne Schneider überreichten Neubauer den selbst gefertigten Scheck.

Die Station Pfaundler in der Uniklinik Gießen ist nach dem Pädiater Meinhard von Pfaundler benannt. Behandelt werden dort Kinder und Jugendliche mit neurologischen Erkrankungen.

Der Partnerschaftsverein Buseck-Molln-Tát, der Gesangverein Sängerlust und die evangelische Kirchengemeinde Oppenrod haben auch in den vergangenen Jahren Einrichtungen und Projekte mit den Erlösen des Friedenslichts unterstützt.


»Lohwaldlerchen« sind verstummt

(Artikel vom 31.01.2019 Giessener Allgemeine https://www.giessener-allgemeine.de/regional/kreisgiessen/Kreis-Giessen-Lohwaldlerchen-sind-verstummt;art457,546576)

Der Vorsitzende Michael Blöcher (l.) und Schriftführerin Sonja Blöcher ehren Martin Kauer und Wilfried Jung (2. v. r.). (Foto: siw)









Drei Wünsche äußerte der Vorsitzende Michael Blöcher auf der Jahreshauptversammlung der »Sängerlust Oppenrod«. Zum einen bat er die Mitglieder um aktive Werbung um neue Sänger zur Verstärkung der beiden Chöre. Auch für den Vorstand werden engagierte Mitwirkende gesucht, damit die vakante Position des stellvertretenden Vorsitzenden bald besetzt werden kann. Zum anderen warb er um Unterstützung bei der Vorbereitung des Beratungssingens des Sängerkreises Gießen am 5. und 6. April in der Rahberghalle.

Blöcher sprach von Kontinuität bei den Singstunden beim Männerchor und beim gemischten Chor »O-Ton« (beide stehen unter der langjährigen Leitung von Matthias Schulze) und bei den Veranstaltungen wie Beratungssingen, Busecker Liederabend und der Friedenslicht-Aktion.

Der Kinderchor »Lohwaldlerchen« und das Singen in der Kita »Pusteblume« hingegen wurden letztes Jahres eingestellt. Das 20-Jährige der »Lohwaldlerchen« und das 15-Jährige des Kita-Chors wurden noch im April gefeiert. Verbunden war dies mit dem 20. Chorleiterjubiläum von Elke Weber. Der Vorstand, die Betreuerinnen des Kinderchors Heidi Runkel-Jung und Kerstin Brück sowie die Chorleiterin selbst hatten danach entschieden, den Chorbetrieb mangels einer ausreichenden Zahl an Teilnehmern im Mai einzustellen. »Die Entscheidung ist uns nach dieser langen Zeit nicht einfach gefallen«, betonte Blöcher. »Der Abschied war sehr emotional und ist manchen Kindern nahegegangen.«

Unter den insgesamt 87 Mitgliedern der »Sängerlust« befinden sich 58 Fördermitglieder. Aktiv singen 29, davon im Männerchor 15 und bei »O-Ton« 14. Das Männer-Quintett »Handvoll« wird im Oktober beim Konzert der Sängervereinigung Wieseck mitwirken. Im Berichtsjahr waren die fünf »Ausnahmestimmen« unter anderem beim hessischen Chorfestival in Bad Schwalbach und bei »Musik im Park« in Großen-Buseck zu hören.

Am Samstag im Bürgerhaus geehrt wurden Wilfried Jung für 65 Jahre und Dr. Martin Kauer für 40 Jahre Chorgesang. Nachgeholt wird die Auszeichnung für 40-jähriges Singen für Frank Gerhard. Die Ehrung für 70 Jahre passive Mitgliedschaft wird für Helmut Albach und Willi Weis im persönlichen Rahmen nachgereicht.

Dr. Sonja Blöcher kandidierte nach zwölf Jahren nicht mehr als Schriftführerin. Die ehemalige Beisitzerin Gabriele Schulze schied auf eigenen Wunsch ganz aus dem Vorstand aus. Trotz der Vakanz des Stellvertreterpostens zeichnet sich das Führungsgremium durch eine hohe Kontinuität aus. So konnte der Vorsitzende für 20-jährige Vorstandsarbeit Karl Hofmann ehren, der zwölf Jahre die Finanzen des Vereins verwaltet hatte und danach acht Jahre als Beisitzer wirkte. In diesem Amt wurde er erneut bestätigt.

Michael Blöcher selbst blickt auf eine 20-jährige Vorstandstätigkeit zurück, davon je sechs Jahre als erster und zweiter Vorsitzender und acht Jahre als Beisitzer. Der Vorsitzende Blöcher und die Rechnerin Tanja Lippert wurden in ihren Ämtern bestätigt, der ehemalige Beisitzer Gunter Weckmann übernimmt den Schriftführerposten, dafür wechselt Dr. Sonja Blöcher in das Beisitzeramt.


Fachkräftemangel bleibt Thema

(Artikel vom 22.01.2019 Giessener Allgemeine https://www.giessener-allgemeine.de/regional/kreisgiessen/Kreis-Giessen-Fachkraeftemangel-bleibt-Thema;art457,542320

 

Die Rock’n’Roll-Vorführung von Mitgliedern der TSG Blau-Gold ist Bestandteil des Empfangs der Asklepios-Klinik. (Foto: con)











 

Ein Kindergarten, Notfälle und viele Geburten: Ein weiteres ereignisreiches Jahr liegt hinter der Asklepios-Klinik in Lich. Zeit zurückzublicken, aber auch auf das vor der Klinik liegende Jahr zu schauen. Diese Aufgabe erfüllte Klinikgeschäftsführer Uwe List am Sonntag beim Neujahrsempfang der Klinik in Kloster Arnsburg.

»Wir haben viel Geld in die Gebäude gesteckt«, berichtete List. »Daneben stand das vergangene Jahr ganz unter dem Zeichen der Zertifizierung als Darmkrebszentrum«. Auch für die Licher Geburtshilfe waren die vergangenen zwölf Monate mit über 1000 Geburten wieder erfolgreich. »Wir haben hier ein gut funktionierendes Ärzte- und Hebammenteam«, sagte der Geschäftsführer. Er erinnerte zudem daran, dass das Wirbelsäulenzentrum Marburg sich dazu entschlossen hat, einen Teil seiner Praxisräume nach Lich zu verlegen.

Kleins Abschiedstour beginnt

Ein Kindergarten auf dem Klinikgelände mit Öffnungszeiten von 6 bis 18 Uhr – das gemeinsame Projekt von Stadt und Klinik ist schon länger in Planung, jetzt wurde der Bauantrag auf den Weg gebracht. »Dieses Projekt ist ein weiterer wichtiger Schritt zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf«, sagte List. Und das ist durchaus wichtig, denn der Pflegekräftemangel macht auch vor der Einrichtung in Lich keinen halt. Zusätzlich hat man geplant, im Herbst eine neues, vierjähriges Ausbildungsprogramm ins Leben zu rufen, das auch in Teilzeit absolviert werden kann.

Für Lichs Bürgermeister Bernd Klein war der Neujahrsempfang ein ganz besonderer: Zum letzten Mal stand er als Bürgermeister auf der Bühne. In diesem Jahr endet seine Amtszeit, und er wird nicht noch einmal zur Wahl antreten. »Ich blicke mit einer sehr positiven Einstellung auf die Zukunft unserer Stadt«, sagte er in seinem Grußwort. Er nutzte die Gelegenheit, um auf Probleme hinzuweisen: »Wir in Lich werden unmittelbar zu spüren bekommen, was der Brexit am 31. März bedeutet«, sagte Klein. »Das wird alles beeinflussen: Gewerbeansiedlungen, Wohnraum und Verkehrswege«. Zudem wird auch das Thema des bezahlbaren Wohnraums die Stadt vor Herausforderungen stellen. Nichtsdestotrotz sieht er Lich gut für die Zukunft aufgestellt: »Wir Licher haben es geschafft, für Ehrenamtliche Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen sie arbeiten können – auch bei unorthodoxen Projekten«. Und das ehrenamtliche Engagement wird auch in den zukünftigen Jahren ein wichtiger Aspekt bleiben.

Weitere Grußworte kamen von Dr. Thilo Schwandner, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie an der Asklepios-Klinik. Die Festrede hielt Professor Joybrato Mukherjee, Präsident der Justus-Liebig-Universität in Gießen, über die Zusammenarbeit zwischen Universität und Krankenhaus.

Die musikalische Untermalung des Neujahrsempfangs übernahm das Männerquintett »Handvoll« aus Oppenrod, weitere Programmpunkte waren der Auftritt von Piano-Referent Martin Klapheck und Rock’n’Roll-Tanzvorführungen der TSG Blau-Gold Gießen.

 

 Aktuelle Termine: 

 

18.05.19 Diamanthochzeit