2015

 

Friedenslichtlauf mit Partnern und Flüchtlingen

(Artikel vom 22.12.2015 Giessener Anzeiger    

http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/kreis-giessen/buseck/friedenslichtlauf-mit-partnern-und-fluechtlingen_16489554.htm) 

ADVENT  Gegen Spende an allen Festtagen in der Kirche verfügbar / Erlös für Jugendwerkstatt

OPPENROD - (lsm). „Hoffnung schenken – Frieden finden“ – unter diesem Motto stand die diesjährige Friedenslichtaktion in Oppenrod. Schon lange war die Hoffnung auf Frieden in der Welt nicht mehr so allgegenwärtig wie in diesem Jahr. Ein Grund hierfür sind in Oppenrod auch die seit einigen Wochen dort lebenden Flüchtlinge, die vielen Oppenrödern vor Augen führten, wie weit momentan Frieden für die Welt entfernt zu sein scheint.

Und so war es ein besonderes Zeichen, dass gerade auch diese „neuen“ Oppenröder Bürger an dem Friedenslichtlauf teilnahmen, bevor Kinder dieser Familien das Friedenslicht in die Kirche trugen.     


 

Zuvor wurde das Licht allerdings vor der Kirche von Mitgliedern des Mollner Lauftreffs und im Beisein von Vertretern des Partnerschaftsvereins an Pfarrerin Anne Schneider übergeben. Diese freute sich besonders über die zahlreichen Gäste aus den Partnergemeinden Molln (Österreich) und Tát (Ungarn) sowie über die Teilnahme der Geflüchteten.

Hierbei betonte sie, dass Alle – ähnlich wie das aus Bethlehem stammende Friedenslicht – einen weiten Weg hinter sich hätten. Im Anschluss überreichte der Mollner Vizebürgermeister Helmut Welser feierlich je eine Laterne mit einem Friedenslicht an Bürgermeister Erhard Reinl und den designierten Bürgermeister Dirk Haas. Beide freuten sich über diese Geste und richteten selbst Grußworte und Friedensbotschaften an alle Anwesenden. Ein mehrfach geäußerter Dank richtete sich an Otto Bachmayr aus Molln, der in Sachen Friedenslicht die wichtigste Verbindung zu Buseck darstelle.

Mitgestaltet wurde diese Andacht im Anschluss an die Übergabe des Friedenslichts auch durch den Gesangverein Sängerlust Oppenrod. Der Kinderchor der Sängerlust unter der Leitung von Elke Weber unterhielt die Besucher mit verschiedenen Weihnachtsliedern wie „Leise fällt der Schnee“ und „Singen wir im Schein der Kerzen“. Auch der Männerchor und der Chor O-Ton der Sängerlust gaben Lieder wie „Wir sagen euch an den lieben Advent“ und „Komm zu uns mit deinem Licht“ zum Besten. Das Friedenslicht kann von nun an, während aller Festtage, nach den Gottesdiensten in der Kirche in Oppenrod gegen eine Spende abgeholt werden.

Die Spenden der diesjährigen Friedenslichtaktion werden der Jugendwerkstatt Gießen zu Gute kommen. Hierfür bedankte sich die Pfarrerin der Jugendwerkstatt Anette Bill persönlich bei allen Anwesenden. Im Anschluss an diese Feierstunde waren Alle noch zu einem gemütlichen Beisammensein bei Essen und Getränken im Bürgerhaus Oppenrod eingeladen. Auch der Erlös der verkauften Speisen und Getränke war hierbei für die Jugendwerkstatt bestimmt.


 

KIRCHE   Evangelischer Frauenkreis Oppenrod feiert mit Gottesdienst 40-jähriges Bestehen / Chöre gratulieren /

Reinl: Arbeit ist beispielhaft

(Artikel vom 10.12.2015 Giessener Anzeiger    

http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/kreis-giessen/buseck/nicht-nur-wort-gehoert-sondern-danach-gehandelt_16453117.htm) 

OPPENROD - (lsm). „Ich möchte mir eine Kirchengemeinde ohne den Frauenkreis nicht vorstellen“ – mit diesen Worten begrüßte Pfarrerin Anne Schneider zu einem Festgottesdienst in der evangelischen Kirche in Oppenrod. Anlass war das 40-jährige Bestehen des Frauenkreises.

Bei der Gründungsversammlung 1975 gaben sich die Frauen das christliche Leitmotiv „Hört das Wort nicht nur an, sondern handelt danach, sonst betrügt ihr euch selbst“. Nun bedankten sich die Frauen nach 40 Jahren für die Kraft, die Gott ihnen in dieser Zeit gab. In einer selbstgestalteten Fürbitte des Frauenkreises dankten sie außerdem ihren Unterstützern im Verlauf der vergangenen Jahre und erinnerten an ihre verstorbenen Mitglieder. Aber auch zu aktuellen Themen nahmen sie Stellung. Hierbei baten die Frauen beispielsweise Gott um Kraft, um Flüchtlinge mit offenem Herzen aufzunehmen. Mitgestaltet wurde der Festgottesdienst vom Männerchor des Gesangvereins Sängerlust, der von Matthias Schulze geleitet wird.    

 

 



Anschließend waren alle Gäste zu einem gemütlichen Beisammensein im Gemeindesaal eingeladen. Hier unterhielt der Kinderchor „Lohwaldlerchen“ unter der Leitung von Elke Weber mit weihnachtlichen Liedern wie „Leise fällt der Schnee“ oder „Singen wir im Schein der Kerzen“.

Bürgermeister Erhard Reinl erklärte, dass die Arbeit, die der Frauenkreis für die gegenseitige Hilfe und das Miteinander in Oppenrod leiste, beispielhaft sei und gerade in der Vorweihnachtszeit eine ganz besondere Bedeutung erhalte. Auch Dekan Hans-Theo Daum gratulierte dem Frauenkreis zu seinem Geburtstag. Im Sinne des Ausspruches „Mache dich auf den Weg und werde Licht“ aus Jesaja habe sich der Frauenkreis in den vergangenen Jahren für andere auf den Weg gemacht und dieses Motto auf vorbildliche Weise gelebt. 



TRADITION  25. musikalischer Gottesdienst im Advent

(Artikel vom 10.12.2015 Giessener Anzeiger    

http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/kreis-giessen/reiskirchen/singet-froehlich_16453145.htm) 

REISKIRCHEN - (ni). „Singet fröhlich im Advent“ – so lautete das Motto des musikalischen Gottesdienstes am zweiten Advent in der Reiskirchener Kirche. Zum 25. Mal hatte der evangelische Kirchenchor eingeladen, der diesmal vom Gemischten Chor O-Ton aus Oppenrod unterstützt wurde. Beide stehen unter der Leitung von Matthias Schulze. Die Vorsitzende des Kirchenchores, Renate Schmitt, begrüßte die rund 100 Kirchgänger.  



Der Kirchenchor trug während des gut einstündigen Gottesdienstes unter anderem „Advent, Advent heißt stille sein“, „Hosianna dem Sohne Davids“, „Als Mensch kam er auf die Welt“, „Frieden“ und „Heilig, Gott, bist du“ vor. Solistinnen waren Martina Kühnle und Heike Hartmann. „Wir hielten nachts bei Schafen Wacht“, „Drei kleine Engel“, „Du kommst zu uns so still und leise“ oder „Seht, die gute Zeit ist nah“ brachten die Oppenröder zu Gehör. Stimmungsvoll war auch „Es war Nacht in Bethlehem“, das die beiden Chöre gemeinsam vortrugen. Pfarrer Bert Schaaf las Bibeltexte zu den Liedvorträgen. Mit Matthias Schulzes spöttischem Solo „Was hat der Esel gedacht in der Heiligen Nacht“ wurden die beifallsfreudigen Kirchenbesucher verabschiedet. Die Kollekte ist bestimmt für den pflegebedürftigen Edgar Becker sowie für die von Ehrengard Kleinberg geführte Hausaufgabenhilfe. 



AUFTRITT  Kleinkunstabend zum Start des Kulturprogramms im Oppenröder Bürgerhaus

(Artikel vom 09.12.2015 Giessener Anzeiger    

http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/kreis-giessen/buseck/lieder-ruehren-zu-traenen_16450344.htm) 

OPPENROD - (inf). Neblig kalt war es draußen an diesem Dezemberabend. Doch im Bürgerhaus Oppenrod herrschte wohlige Wärme. Hell erleuchtete Lichter am Weihnachtsbaum und im Fenster kündigten schon von weither den ersten Kleinkunstabend an, der vom Bürgerverein organisiert wurde. Die Besucher ließen sich für drei Stunden verzaubern und in die Welt der Musik und Kunst entführen.

Der an Multipler Sklerose erkrankte Künstler Ottfried Brock, der aus Oppenrod stammt, stellte unterschiedliche Werke aus, die mit Öl-, Acryl- oder Aquarellfarben gemalt wurden. Brock hatte im Rahmen seiner Reha-Therapie sein Talent und die Leidenschaft zum Malen wiederentdeckt. Im Oppenröder Bürgerhaus sah man Löwen mit einem federleichten Pinselstrich, zartfarbene Blumen, aber auch moderne Kunst in knalligen Kontrastfarben und mit interessanten Farbverläufen. Alle Bilder stehen zum Verkauf und werden noch bis Ende Januar im Bürgerhaus zu sehen sein.    

 

 


                

Dass Oppenrod auch eine ganze Menge musikalisch zu bieten hat, zeigte das Quintett „Mikrolust“, das sein zehnjähriges Bestehen feierte und sich in der Besetzung Matthias Schulze (musikalische Leitung), Wilfried Jung, Michael Blöcher, Martin Kauer und Lutz Ott einen Namen gemacht hat.

Die A-cappella-Männergruppe, die sich auf hochwertige Musik spezialisiert hat, stellte ihre bunte musikalische Mischung „von Klassik bis Klamotte“ vor. Dabei bestach das Programm durch die zum Teil auch recht (schwarz-) humorige Interaktion der Musiker untereinander. Dies sorgte für den einen oder anderen Schmunzler.         


          

Mit im Gepäck hatten die fünf Musiker sowohl romantisch-schmachtige Lieder von Schumann oder Friedrich Silcher, aber auch „Love me tender“ von Elvis Presley oder gar irische und schottische Volksweisen wie „In this heart“ und „Loch Loman“. Musik, die die Zuhörer zum Teil so anrührte, dass die eine oder andere Träne herunterkullerte. Bekannt ist Mikrolust vor allem durch eingedeutschte Barbershop-Songs (die in den 20er Jahren tatsächlich in Friseursalons von den männlichen Kunden gesungen wurden) oder Gospels. Die launigen, hintersinnigen Texte, zumeist von Martin Kauer, sorgten für Grinsen, begeisterten Applaus und Bravorufe.

Einen schönen Abschluss bildete das Konzert mit einem gemeinsamen Lied „Adeste fideles – Herbei oh ihr Gläubigen“, in und mit dem die Musiker die überlieferte Geschichte des Weihnachtsfriedens 1914 erzählten und damit besonders auf die augenblicklich angespannte Situation in der Welt aufmerksam machen wollten. Vier Strophen in vier verschiedenen Sprachen brachten das Weihnachten der ganzen Welt tatsächlich ganz nah zu den Besuchern des Kleinkunstabends und alle sangen kräftig in einem großen Chor mit. Der Kleinkunstabend war der Auftakt zu einem regelmäßigen Kulturangebot, dass es mehrmals im Jahr im Bürgerhaus geben soll.


Von den Fünfzigern bis in den Weltraum

 

VERANSTALTUNG  „Sängerlust“ Oppenrod lädt zum Singen „Just-4-Fun“ ein / Publikum ist Wertungsrichter / Viele Gastchöre mit tollen Darbietungen

(Artikel vom 19.10.2015 Giessener Anzeiger    

http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/kreis-giessen/buseck/von-den-fuenfzigern-bis-in-den-weltraum_16296827.htm) 

OPPENROD - (elo). Einfach mal das Lieblingslied singen, etwas ganz Neues ausprobieren oder Bewährtes zum Besten geben – all das war bei der „Sängerlust“ Oppenrod am Samstagabend erlaubt.

Bereits zum vierten Mal fand das „Just-4-Fun-Singen“, bei dem der Name auch Programm ist, statt. Gesungen wird, was Spaß macht; um einem weiteren Bestandteil des Mottos gerecht zu werden, trat jeder Chor mit vier Liedern auf.

Auch die Beurteilung durfte ausdrücklich subjektiv getroffen werden, wie Moderator Roland Kauer zu Beginn erläuterte. Demnach spielte es keine Rolle, wenn ein paar schiefe Töne dabei waren. Hauptsache, den Zuhörern gefiel die Darbietung, denn sie  entschieden am Ende, wer zum Publikumsliebling gekürt wurde. Auf ein gedrucktes Programm war bewusst verzichtet worden, denn wer sozusagen „just for fun“ singt, dem gebührt auch die Freiheit, sich kurzfristig für oder gegen einen bestimmten Titel zu entscheiden. Welche Stücke schließlich zu Gehör gebracht wurden, sagten die Chöre selbst an und lieferten zum Teil gleich noch eine Begründung für ihre Entscheidung mit. 

So handelt es sich bei „Siyahamba“, dem zweiten Titel der „Young Voices“ aus Hattenrod (Leitung: Bonita Hyman), eben einfach um eines der Lieblingslieder des Damenchors. Das Publikum sparte derweil nicht an Applaus und spendete nach dem traditionellen Zulu-Kirchenlied aus Südafrika kräftigen Beifall. Für das Stück „On my own“ hatte sich der Chor dann musikalische Gäste eingeladen. Derart gesanglich unterstützt, wagten sich die „Young Voices“ an den anspruchsvollen Musical-Titel heran. Zum Abschluss ihrer Darbietung sang der Chor „Scarborough Fair“.

Als zweite Gruppe stand die „Voice Factory“ (Leitung: Matthias Hampel) auf der Bühne. Die Gäste aus Holzheim hatten dieses Mal ein Medley aus den bekannten Hits des Muicals „Grease“ im Gepäck. Besonders schön: die Sänger und Sängerinnen standen alle im passenden 50er-Jahre-Outfit auf der Bühne und ergänzten ihren Gesang zudem noch mit einer sehenswerten Choreographie. Als weitere Titel sang die „Voice Factory“ „Hit the Road Jack“ von Ray Charles und „Some nights“. 


 

 

 

 



Viel Beifall bekam auch das „Space-Medley“ von „Vocal Pur“ aus Wißmar (Leitung: Patrick Schauermann). Das Medley entstand anlässlich der Fremdensitzung in Wißmar an Fasching im vorherigen Jahr. Im Stück inbegriffen sind die Titel „Major Tom“, „Tage wie diese“, „Time Warp“ und „Aquarius“.

Nach der Pause beinhaltete die Choreographie der „Modern Voices“ (Leitung: Andreas Stein) aus Watzenborn-Steinberg zu „Sitting on the dock of the bay“ dann doch ein wenig mehr als nur leichtes Wippen in den Knien.  


                

Im traditionellen Männerchor habe aber bereits dies lange Zeit als unziemlich gegolten, war zu vernehmen. Mit „Some nights“ – allerdings in etwas anderer Version als bereits zuvor gehört –  trug der Chor dann aber doch noch eine Reminiszenz an den Männerchor, nämlich ein Marschlied, vor.

Zum ersten Mal dabei war der gemischte Chor „Liederkranz“ aus Flensungen (Leitung: Bonita Hyman). Um bereits alte Bekannte handelte es sich dagegen beim Chor „Tonikum“ aus Buseck. Beide Chöre hatten unter anderem Stücke von Udo Jürgens („Griechischer Wein“, „Ich war noch niemals in New York“) im Programm.

Zum Abschluss sang der Chor „O-Ton“ aus Oppenrod. Das Ensemble des Gastgebervereins brachte die Titel „Daydream Lullaby“, „As tears go by“, „I’ve got peace like a river“ und „Good night sweetheart“ zu Gehör, während derweil die Stimmzettel zur Ermittlung des Publikumslieblings ausgewertet wurden.

Dabei gefiel den Zuhörern „Vocal Pur“ aus Wißmar am besten (13 Punkte). Allerdings musste der Chor die Veranstaltung aufgrund einer anderen Verpflichtung schon vor dem offiziellen Schluss verlassen, sodass der Preis schließlich an die „Young Voices“ aus Hattenrod (8 Punkte) ging. Als Zugabe erklang noch einmal „Siyahamba“.  



VIVA-LAS-VEGAS

Andreas Zulauf singt sich als Elvis in die Herzen / Watzenborn-Steinberger „Modern Voices“ ließen die Zeiten von Glitzer und Glamour wiederauferstehen

(Artikel vom 13.10.2015 Giessener Anzeiger   http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/kreis-giessen/pohlheim/hausen-erlebt-einen-hauch-von-las-vegas_16271123.htm) 

POHLHEIM - (jüs). „Welcome to fabulous Las Vegas“ hieß es nicht in der im Staat Nevada liegenden schillernden Wüstenstadt, die der gastgebende Chor „Modern Voices“ des Gesangvereins „Germania“ Watzenborn-Steinberg kurzerhand für einen Tag in den Pohlheimer Stadtteil Hausen verlegte.

Unter dem Thema „Viva Las Vegas“ stand der glanzvolle und gelungene Abend, bei dem Gesang, Zauberei, Spieltische, Zockerei und Casino-Atmosphäre, Fotoshooting, Oldtimer, Cocktails und vor allem Elvis nicht fehlen durfte. Nicht wieder zu erkennen war das herrlich dekorierte Bürgerhaus, das einen Hauch von Las Vegas mit Glitz und Glamour erlebte. Durch das über dreistündige, kurzweilige und mitreißende Programm führten gekonnt Britta Hansmann und Andreas Möckel.        

 

 



"Modern Voices“ mit Chorleiter Andreas Stein war es vorbehalten, mit den Gesangsvorträgen „Let me entertain you“ (Robbie Williams), „Sittin’on the Dock of the Bay“ und „Some nights“ das Programm zu eröffnen, dem der Gesangverein „Sängerlust“ Oppenrod (Matthias Schulze), unter anderem mit „Mama Loo“ von den Les Humphries Singers folgte. Der Junge Chor „Go Spirit“, ein Ableger der „Germania“ Heuchelheim (Julia Faatz), erfreute nicht nur mit Gesang. Die Sänger kamen im Bademantel auf die Bühne und sorgten zunächst für ein buntes Treiben.

Mit raffinierter Close-up-Zauberkunst sorgte Grünberger Magier Carsten Skill für einen ersten Höhepunkt am Abend. Songs von Bob Dillon und Abba bot der unter dem Dirigat von Werner Jung stehende Projektchor des Gesangvereins „Eintracht“ Leihgestern während „Canticum ’93“ Hüttenberg (Kurt Stiem) „Always look on the bright side of life“, „Blue suede shoes“ und „Can’t help falling in love“ zu Gehör brachte und insbesondere beim zweiten Liedvortrag für Stimmung im Saal sorgte. Dabei wurde vor der Bühne gerockt und getanzt. Danach war in einer halbstündigen Pause „Casino-Time“ angesagt und die zahlreichen Sänger und Gäste hatten im voll besetzten Bürgerhaus die Möglichkeit zum Zocken oder ihr Glück herauszufordern beim Roulette, Black Jack und Bingo. Danach ging es weiter mit dem Chor „Modern Voices“ Iserlohn (Daniel Pütz), der bei seinem Auftritt auch Elvis-Songs im Repertoire hatte.

„Offbeat“ des Gesangvereins „Eintracht Adam Isheim“ Grüningen (Olga Hasse) wusste bei seinem Auftritt zu gefallen. Beim „Hej Jude“ gingen die Arme des Publikums hoch.

Danach hieß es „Der King kommt“, als „Elvis“ alias Andreas Zulauf die Bühne betrat und mit „Viva las Vegas“, „A little less conversation“, „In the Ghetto“ und „Suspicious Mind“  Songs aus den Glanzzeiten des King wieder aufleben ließ. Ohne Zugabe durfte er die Bretter, die für die Künstler die Welt bedeuten, nicht verlassen.   



Für den glanzvollen Abschluss sorgte „Modern Voices“ unter anderem mit „Rock this town“, das stehend und klatschend vom Publikum begleitet wurde, und als Zugabe „Let the sunshine in …“ intonierte wurde. Nach dem lang anhaltenden stehenden Applaus war noch lange nicht Schluss, denn gefeiert wurde noch kräftig während der After-Show-Party.   



SÄNGERVEREINIGUNG  Freundschaftssingen zum 150-jährigen Bestehen in Treis / Mammut-Auftritt für Chorleiter Matthias Schulze

(Artikel vom 21.09.2015 Giessener Anzeiger    

http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/kreis-giessen/staufenberg/geburtstagsstaendchen-mit-zehn-choeren_16169457.htm)

TREIS - (keb). Das Jubiläumsjahr der Treiser Sängervereinigung 1865 Treis/Lda. ist voll im Gange. Mit großer Spannung wurde das Freundschaftssingen erwartet, das am Samstag in der Stadthalle Staufenberg stattfand. Neben den eigenen Chören traten neun weitere Chöre zu Ehren des Treiser Jubiläums auf. Es wurde ein vielseitiges Programm dargeboten; vom traditionellen Liedgut bis zu modernen Stücken war für jeden Geschmack etwas dabei. Ein Abend, der viel Vorbereitung und Organisation erforderte. Allein die umfassende Festschrift. Schade, dass neben den zahlreichen Sängern und Sängerinnen nicht so viele Zuhörer den Weg in die festlich dekorierte Stadthalle gefunden haben. 


 



Nach der Begrüßung durch den seit 2006 aktiven Vorsitzenden Rudolf Herzberger führte seine Tochter Christin Herzberger charmant durch das Programm. Den Auftakt machte die Treiser Sängervereinigung unter der Leitung von Matthias Schulze. Schulze ist in unsere Region eine wertvolle Stütze in der Musikbranche, aber spätestens seit dem Samstag ist sein Name ein Begriff. Auch die Moderatorin kündigte ihn nach seinem zweiten Auftritt mit den Worten an. „Und welche Überraschung: Chorleiter ist Matthias Schulze!“

So hat er am Samstag tatsächlich sechs Chöre zu Höchstleistungen angetrieben und war so gut wie den ganzen Abend auf der Bühne „in action“. Unter seiner Leitung sangen neben den Jubilaren die „Sängerlust“ Oppenrod, die evangelischen Kirchenchöre Reiskirchen und Lützellinden, der MGV Lützellinden und die Spielleute der Busecker Schlossremise. Weiterhin erfreuten der Gesangverein Allendorf/Lda. unter der Leitung von Armin Plewa-Moormann, die Sängervereinigung 1854 Staufenberg und „Cantiamo“ unter Leitung von Hermann Wilhelmi, der Gesangverein Mainzlar mit Daniela Werner und der Gesangverein Harmonie Daubringen mit Peter Schmitt das Publikum.

Schirmherr Peter Gefeller gratulierte zu diesem Jubiläum und freute sich, dass es die Treiser seit vielen Jahrzehnten schaffen, zahlreiche Musikfreunde anzusprechen. Auch Landrätin Anita Schneider bedankte sich bei dem Verein für die langjährigen ehrenamtlichen Tätigkeiten, die dieses Jubiläum ermöglicht haben. Sie äußerte die Hoffnung, dass die Sängervereinigung trotz ihrer Nachwuchsprobleme zukünftig viele weitere Stimmen finden wird. Auch die Vizepräsidentin des Deutschen Chorverbands und hessischen Sängerbunds, Heike Steinmetz, begeisterte sich in einer herzerfrischend unkonventionellen Art angesichts des vielseitigen Programms. Sie begrüßte den Mix aus Tradition und Moderne, der angefangen von den Liedern über die Dekoration bis hin zu einem Chorleiter, der seine Noten vom I-Pad abspielt, allgegenwärtig war.

Kurz und bündig brachte sie die Stimmung auf den Punkt: „Ich singe nicht, weil ich glücklich bin. Ich bin glücklich, weil ich singen kann.“  



FREUNDE  Über 90 Busecker feiern in Molln 40 Jahre Gemeindepartnerschaft / Bürgermeister Reinl: Ich bin ein Mollner

(Artikel vom 08.09.2015 Giessener Anzeiger   

http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/kreis-giessen/buseck/von-herzlichkeit-gepraegt_16109224.htm)   

BUSECK/MOLLN (Inka Friedrich)- Hohe Berge, grüne, akkurat gemähte Wiesen, breite Täler, viele Schafe und Ziegen und eine weitgestreute Gemeinde, aufgeteilt auf vier Ortsteile – das ist das heimelige Molln in Oberösterreich, Busecks Partnergemeinde. Ein Ort, der für viele Busecker fast eine zweite Heimat geworden ist. Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass die Partnerschaft bereits seit 40 Jahren existiert. Nachdem eine Mollner Delegation im Mai in Buseck zu Besuch war, reisten am Wochenende über 90 Busecker in zwei vollen Reisebussen, mehreren Feuerwehrfahrzeugen und etlichen Privatautos zu den Freunden nach Österreich. Für den Empfang und die Stimmung vor Ort gibt es ein passendes Wort: Herzlichkeit. Denn überall begleiteten Gastfreundschaft, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft die Gäste aus Deutschland in dem schönen Steyrtal auf Schritt und Tritt.   

Zwei Vereinsgeburtstage

Die Feier der Gemeindepartnerschaft war eingebunden in zwei Vereinsgeburtstage: Der Musikverein besteht seit 140 Jahren und der Schützenverein ist gar 225 Jahre alt. Zum Auftakt gab es am Freitag einen bunten Abend. Die Spielleute der Busecker Schlossremise unterhielten mit etlichen Märschen und der einen oder anderen Polka – zum Teil mit recht modernem Sound. Das Oppenröder Ensemble Mikrolust hatte hervorragend gesungene, witzig-launige A-cappella-Musikstücke und Barbersongs im Gepäck, die zum Teil in Mundart vorgetragen wurden und manche der Gastgeber vor ein sprachliches Rätsel stellten.  



Ein Bildervortrag von Alfred Spannring bot einen Rückblick auf 40 Jahre Gemeindepartnerschaft. Beim anschließenden „offenen Mikrofon“ versetzten die Mollner Marktmusikanten, spontan unterstützt von den Busecker „FireBeazz“, die Gäste mit Mitsingliedern in Feierlaune. Musik war hier die universelle Sprache, die jeder verstand.

Am nächsten Tag stand eine Rundfahrt durch die Gemeinde an – bei strömendem Regen. Dies tat der Laune der Besucher aus Buseck sowie aus der ungarischen Partnergemeinde Tát jedoch keinen Abbruch. Am Samstagnachmittag begannen schließlich die Feierlichkeiten des Musikvereins mit dem Aufmarsch etlicher Spielmannszüge aus der Umgebung von Molln und den Gästen aus Buseck. Bewegendster Moment war sicherlich, als die über 100 Musiker verschiedenster Herkunft gemeinsam die österreichische Nationalhymne anstimmten. Zudem wurde die vom Busecker Gewerbeverein gespendete Roteiche vom Vorsitzenden Hans-Dieter Ritz feierlich übergeben. Abends im Kirmeszelt zeigten die „FireBeazz“, dass sie nicht nur in der Lage sind, Spielmannszugmusik zu spielen, sondern auch mit Schlaginstrumenten moderne House- und Dance-Musik erfrischend anders zu präsentieren. Damit brachten die jungen Busecker das Zelt zum Toben.    

 




 Sonntags drehte sich alles um die Einsegnung des neuen Schützenvereinshauses mit einer geplanten Feldmesse, die wegen der Regengüsse auch im Festzelt stattfinden musste. Die meisten Busecker machten sich am frühen Nachmittag wieder auf den Heimweg.

Die Bürgermeister betonten immer wieder „die gute, partnerschaftliche Zusammenarbeit auf allen Ebenen“ – etwas, das sich Bürgermeisterin Renate Rettenegger „so auch für die Zukunft“ wünscht. Bei seiner feierlichen Ansprache am Freitagabend betonte ihr Busecker Amtskollege Erhard Reinl immer wieder die freundschaftlichen Kontakte, die all die Jahre lang gewachsen sind und sagte über sich selbst: „Ich bin ein Mollner“.

Für die beiden Bürgermeister bedeutet die Feier einen Wendepunkt. Reinl ist das letzte Mal in der Funktion als Bürgermeister nach Molln gefahren. Seine Amtskollegin wird bei der Wahl Ende des Monats nicht erneut kandieren. Ihr war es aber ein Anliegen, Wilfried Schneider und seine Frau Hertha zu ehren, die Jahrzehnte lang engagiert als Busecker Partnerschaftsbeauftragte die Treffen organisiert haben.

Was in Zukunft mit dieser besonderen Freundschaft geschieht, liegt ganz in der Hand der Jüngeren. Dirk Haas, Busecks zukünftiger Bürgermeister, hat an diesem Wochenende Molln von seiner besten Seite erlebt. Weitere Berührungspunkte für Gemeinsamkeiten gibt es viele: zwischen den Musikern, bei der Nutzung des hochmodernen Schützenheims für grenzübergreifende Wettbewerbe oder zwischen den Feuerwehren. Zeit also für die jüngere Generation, die Staffel in die Hand zu nehmen und loszulaufen. 



Kita Pusteblume: Rhythmisch-heiße Fantasiereise

 

(Artikel vom 05.07.2015 Giessener Allgemeine    

http://www.giessener-allgemeine.de/Home/Kreis/Staedte-und-Gemeinden/Buseck/Artikel,-Kita-Pusteblume-Rhythmisch-heisse-Fantasiereise-_arid,581102_regid,1_puid,1_pageid,35.html)            

Buseck (siw). Als sie die Feier zum 25-jährigen Bestehen der Kita Pusteblume unter das Motto »Afrika« stellten, hatten die Planer sicher nicht geahnt, dass sie am Samstag den bislang heißesten Tag des Jahres erwischen sollten. Sowohl die Kinder wie auch ihre Angehörigen suchten den Schatten.   





                                                                     

Die Kinder trommeln afrikanische Rhythmen – viel Beifall ist der Lohn.  (Foto: siw)     © Siglinde Wagner  


          

Doch nicht nur wegen der enormen Hitze sei das Thema gut gewählt, sondern auch wegen der vielfältigen und besonders für Kinder hochinteressanten Tierwelt, sagte Bürgermeister Erhard Reinl in seinem Grußwort. Zuvor hatte Kita-Leiterin Ute Reinhardt berichtet, dass seit Wochen viel Wissenswertes über die Tiere Afrikas von den Erzieherinnen Jessica Volp, Melanie Quadrizius, Diana Westbrock, Daniela Schwarz und Brigitte Erbe-Röhrig den Kindern vermittelt wurde.

Später breitete sich afrikanischer Trommelzauber in der Kita aus. Erst wurde das besondere Spektakel geprobt, dann begaben sich die Jungen und Mädchen unter Anleitung ihres »Piloten« Hawi Valentin-Gamazo auf eine fantasiereiche Reise zu dem fernen Kontinent. Trommelnde Kinderhände auf kleinen Djemben, leuchtende Augen, viel Beifall von den Erwachsenen. Derzeit gehen 34 Kinder im Alter ab zehn Monaten in die Tagesstätte. Und selbst die Jüngsten mischten mit. Ob es am Kraft- und Mut-mach-Lied »Mama simba lala« (übersetzt »Du schaffst das schon«) lag?

Es wurde auch getanzt und gesungen. Und das bereits zur Eröffnung des Sommerfestes. »Wir sind Kinder einer Welt« hatte die langjährige Chorleiterin Elke Weber für diesen Tag ausgewählt, zu dem auch die erste Kita-Leiterin Gudrun Sehak gekommen war. Finanziell ermöglicht wird die regelmäßige Singstunde der Pusteblumen-Kinder durch den Gesangverein Sängerlust Oppenrod. Der örtliche Obst- und Gartenbauverein sponserte leckeren Blechkuchen. Als gute Nachbarn hatte sich die örtliche Feuerwehr ebenfalls etwas zum Jubiläumsfest einfallen lassen und bot Wasserspiele an. Anstelle einer ursprünglich geplanten Hüpfburg waren Planschbecken aufgestellt worden. Bastelangebote gab es, zum Beispiel wie man mit wenigen Handgriffen eine kleine Trommel bauen kann.

Aufgrund der Berichterstattung im Vorfeld hatte sich der damalige Architekt Günther Orth gemeldet und seine Sammlung an Presseberichten zur Verfügung gestellt. Noch tiefer in die Zeitgeschichte stieg Ortsvorsteherin Renate Renger ein. Sie berichtete davon, dass während des Zweiten Weltkrieges von 1941 bis 1944 in der ehemaligen Gaststätte »Zum kühlen Grund« ein, wie man heute sagen würde, Ganztags-Kindergarten unterhalten wurde. »Hierhin konnten Mütter, die die schwere Feldarbeit verrichten mussten, ihre Kinder bringen. Darüber hinaus wurden ab Mittag auch die Schulkinder betreut, einschließlich des Essens und anschließender Mittagsruhe. Einige der hierfür benötigten Betreuerinnen wurden einfach dienstverpflichtet«, sagte Renger. Bei Kriegsende wurde die Einrichtung geschlossen und die Kinderbetreuung war wieder Privatsache.  



MUSIK  Männergesangverein Burkhardsfelden besteht seit 125 Jahren / Viele Gastchöre gratulieren / Langjährige Sänger und treue Mitglieder geehrt

(Artikel vom 27.04.2015 Giessener Anzeiger   

http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/kreis-giessen/reiskirchen/stimmungsvoller-liederabend-zum-grossen-jubilaeum_15267141.htm) 

BURKHARDSFELDEN - (rbe). Mit einem stimmungsvollen Liederabend und der Ehrung langjähriger Sänger und treuer Mitglieder beging der Männergesangverein Burkhardsfelden am Samstagabend in der Sport- und Kulturhalle sein 125-jähriges Bestehen.   

 




Der Gastgeber eröffnete den Abend unter der Leitung von Klaus Größer mit „Venite Adoremus“ und „Im Walde, im grünen Walde“. Grußworte sprachen Vorsitzender Edmund Weisbecker sowie Bürgermeister und Schirmherr Dietmar Kromm. Ortsvorsteher Willi Rühl, Pfarrer Dieter Sandori, Günther Herzberger vom Hessischen Sängerbund sowie Dr. Thomas Stumpf und Christoph Möbus als Vertreter der Ortsvereine hoben die hervorragende Vereinsarbeit und die damit verbundene Bodenständigkeit hervor. Dass es in der langen Vereinsgeschichte nur vier Dirigentenwechsel gab, zeuge von einer besonderen Harmonie.

Der Gemischte Chor „Sonare“ der „Bruderkette“ Beuern unter der Leitung von Markus Turschner, trug mit „Masithi Amen“ und „Have a nice day“ zum Abend bei. Größer diregierte auch den „Liederkranz“ Albach, der mit „Ich wär’ so gern daheim“ und „Wolga“ erfreute.

Claus Schmidt vom Sängerkreis Gießen ehrte die Sänger Adolf Mohr für 65 Jahre, Erich Ranze für 60, Kurt Gans für 50 und Erhard Gans für 40 Jahre. Anschließend zeichnete Vorsitzender Weisbecker treue Mitglieder aus. Thorsten Gans, Helmut Gerth, Heinrich Heuser und Volkmar Mattner sind seit 25 Jahren dabei; 30 Jahre sind es bei Hans Döring, Wilhelm Mohr, Lothar Schäfer, Wilfried Schneidau, Thomas Schütz und Karl-Heinz Schomber. Herbert Nebeling gehört dem Verein seit 40 Jahren an. 50 Jahre Mitglieder sind Ernst Mohr, Hans Thiele, Heinz von Rogall und Eberhard Schönhals. Für 60 Jahre wurde Ernst Gans geehrt, für 65 Jahre Helmut Blei.

Der Gemischte Chor der „Eintracht“ Hattenrod unter der Leitung von Bonita Hyman gratulierte mit „Möge die Straße“ und „Horch, was kommt von draußen rein“. Unter der Leitung von Matthias Schulze beteiligte sich der Männerchor der „Sängerlust“ Oppenrod mit „Erlaube mir fein’s Mädchen“ und „La Morettina“ am Jubiläumskonzert. Die Gesanggruppe „Fortissimo“ des Geburtstagskindes überbrachte mit „A Musi, a Gaudi“ und „Auerwirtin“ ihre Glückwünsche. Die Leitung hatten Hans Hedderich und Herbert Scheld. Vor der Pause sang Christa Mohr die Lieder „Non, je ne regrette rien“ von Edith Piaf und „Ein schöner Tag“ von Lena Valaitis.

Nach der Pausen erfreute die Tanz- und Trachtengruppe Burkhardsfelden unter der Leitung von Christa Kauß mit drei Stücken. Im Anschluss folgte „Young Voices“ der „Eintracht“ Hattenrod mit „Heute hier, morgen dort“ und „Wie kann es sein“ unter der Leitung von Bonita Hyman. Der Männerchor der „Sangesfreunde Steinbach“ trug unter der Leitung von Klaus Größer „La Montanara“ und „Das Tal in den Bergen“ vor. Der Gemischte Chor „O-Ton“ der „Sängerlust“ Oppenrod präsentierte unter der Leitung von Matthias Schulze „The sound of silence“ und „Donna Donna – Sholum Secunda“. Auch der Kirchenchor aus Burkhardsfelden überbrachte seine musikalischen Glückwünsche unter der Leitung von Klaus Größer mit „Oh Herr, welch ein Morgen“ und „Das himmlische Vaterhaus“.

Tosender Beifall

Danach gratulierte der Gemischte Chor der „Bruderkette“ Beuern mit „Meine leisen Lieder“ und „Tiritomba“ unter Leitung von Markus Turschner. Der Liederabend neigte sich langsam dem Ende zu. Das Männerquintett „Microlust“ aus Oppenrod präsentierte unter der Leitung von Matthias Schulze „Abend wird es wieder“ und „Little innocent lamb“. Zum Schluss sang der Männergesangverein zusammen mit dem Kirchenchor unter der Leitung von Klaus Größer „Als Freunde kamen wir“. Mit tosendem Beifall der rund 350 Gäste endete der Liederabend. Anschließend spielte die Kapelle „Pressköpp“ zum Tanz auf.  



Cooler Auftritt!“ der jüngsten Acapella-Formationen im Sängerkreis Gießen   

Sängerkreis Chöre trafen sich zum Kreisberatungssingen –   

STAUFENBERG/MITTELHESSEN (rge/ger/rg, Homepage Sängerkreis Giessen), März 2015 (Korrektur der aufgetretenen Chöre und Chorleiter der Sängerlust Oppenrod)   

Der international anerkannte Juror und Chorleiter Jürgen Fassbender freute sich am Wochenende beim Kreisberatungssingen des Sängerkreis Gießen in Staufenberg über die Sängerkreis-Gesangvereine, die inzwischen wieder für viele Generationen das Singen in verschiedenen Chorgruppen anbieten. Neben der Breite der musikalischen Möglichkeiten, sei dies ein wichtiger sozialer Aspekt, in einer Zeit von Veränderungen in der Chorlandschaft und der Gesellschaft. Dies helfe die Gemeinschaft der Sängerinnen und Sänger zu stärken, Schnittmengen von Jung zu Alt zu bilden und bei der Zukunftssicherung der Chöre Lösungen zu finden. 24 Chorgruppen in Kinder-, Jugend-, Frauen-, Männer und Gemischten Chören mit über 700 Sängerinnen und Sängern aus den Landkreisen Gießen und Lahn-Dill nutzten am Freitag und Samstag die Möglichkeit gelerntes Repertoire von Fassbender einmal im Hinblick auf bevorstehende Auftritte beurteilen zu lassen. Für die Chorvorträge von Volkslied über Klassik bis Pop gab es in der Stadthalle von Staufenberg neben Anerkennung auch wichtige Hinweise vom Experten, der selbst Leiter des renommierten und mehrfach ausgezeichneten Chores „Cantabile Limburg“ ist. Moderierte wurden die beiden Tage von Manuela Walther und Vorsitzendem Jens Hormann von den diesjährigen Gastgebern der Sängervereinigung Staufenberg, deren Mitglieder auch die Chorgäste versorgten. Zu den Organisatoren im Sängerkreis Gießen gehörten zudem die beiden Kreischorleiter Torsten Schön und Markus Weil. 

Eröffnete wurde das Beratungssingen am Freitagabend vom großen gemischten Chor der Sängervereinigung Staufenberg mit den beiden Stücken „Gute Nacht Freunde“ (Arrangement Natalie Kopp) und „Ein Tag erwacht“ (Satz: Hans Weiß-Steinberg) sowie vom gemischten Chor „Cantiamo“. Beide Chöre traten unter der Leitung von Hermann Wilhelmi auf. Zuvor hatte Sängerkreis-Vorsitzende Claus Schmidt die Sängerinnen und Sänger willkommen geheißen. Chor um Chor wurde von Fassbender nach ihren Auftritten in Punkto Interpretation, Intonation, Aussprache und Dynamik Tipps und Anregungen geben. Das nicht mit dem erhobenen Zeigefinger sondern viel mehr mit dem Auge des außen stehenden Betrachters, der die Leistungen der Laienchorsänger und ihrer Leiter anerkennt. Besonders freute sich der Limburger Chorexperte über die jüngsten Acapella-Gruppen im Sängerkreis die am Samstagnachmittag ihre Auftritte hatten. Die Lohwaldlerchen aus Oppenrod mit Chorleiterin Elke Weber sowie die Klangkinder und Stave Jumpers aus Nauborn mit Dirigent Jochen Stankewitz erhielten für ihre musikalischen Erzählungen in lustigen Liedern sein besonders Prädikat mit „Cool gemacht!“.    


Der Kinderchor "Lohwaldlerchen"


Allen Teilnehmerchören machte er Mut auch einmal neue Musikstücke von wenig bekannten Komponisten auszusuchen und die gerade beim Forum eines Beratungssingens erstmals aufzuführen. Verbindung von Musik und Sprache und das Wissen über was man singt, seien weitere wichtige Elemente, damit man mit seiner Chormusik das Publikum in seinen Bann zieht.    

Beim Kreisberatungssingen des Sängerkreises Gießen waren am Wochenende folgende Chöre dabei: Der gemischten Chor und „Cantiamo“ (Chorleiter Harmann Wilhelmi) der Sängervereinigung Staufenberg, der Gemischte und Kleiner Chor der Harmonie Daubringen (Peter Schmitt), der Männerchor der Polyhymnia-Liederkranz Beuern (Jens Kempgens), der Männerchor der Heiterkeit Annerod (Bernhard Weese), der Frauenchor der Eintracht Wieseck (Jörg Rainer Becker), der gemischte Chor „Colores“ und „Inspiration“ der Heiterkeit Annerod (Martin Gärtner), der gemischte Chor „Felicita“ der der Heiterkeit-Sängerkranz Großen-Buseck (Jochen Stankewitz) und der gemischte Chor „Ton Art“ von der Cäcilia Nauborn (Jochen Stankewitz) am Freitagabend sowie am Samstag der Kinderchor „Klangkinder“ und „Stave Juumpers“ der Cäcilia Nauborn (Jochen Stankewitz), der Männerchor des MGV Burkhardsfelden (Klaus Größer), der Kinderchor „Lohwaldlerchen“ (Elke Weber), das Männerquintett „Mikrolust“, ger gemischte Chor "O-Ton" und Männerchor der Sängerlust Oppenrod (Matthias Schulze), der Frauenchor der Eintracht-Germania Großen-Buseck (Renate Schygulla), der gemischte Chor der Sängervereinigung Treis (Matthias Schulze), der Männerchor und die „Chorifeen“ der Eintracht Watzenborn-Steinberg (Torsten Schön), der gemischte Chor der Sängervereinigung Wieseck (Armin Plewa-Moormann) und der hessische „Meisterchor 2014“ mit „Cantamus“ Gießen (Axel Pfeiffer).     



Zauber und Melancholie der russischen Musik vermittelt 

(Artikel vom 11.03.2015 Giessener Anzeiger   

http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/kreis-giessen/fernwald/zauber-und-melancholie-der-russischen-musik-vermittelt_15091830) 

 

 

 

 



ANNEROD - (rch). Stimmgewaltig und mit bravourösem Programm gastierten 

die Sänger des Don Kosaken Chores Serge Jaroff zum ersten Mal in der evangelischen Kirche in Annerod. Ermöglicht wurde dieses Gastspiel durch eine enge Zusammenarbeit und unter Mitwirkung des Gesangvereins Sängerlust Oppenrod.

Der Männerchor der „Sängerlust“ eröffnete den Konzertabend und trug unter der musikalischen Leitung von Matthias Schulze die Lieder „Erlaube mir, feins Mädchen“ und „O, du schöner Rosengarten“ vor. Danach präsentierte der Gemischte Chor O-Ton „Dona, dona“ und  „Belle qui tiens ma vie“.

Unter großem Applaus betrat der Don Kosaken Chor, bekannt aus un-zähligen Fernsehsendungen und CD-Einspielungen, die Kirche. Wanja Hlibka, der Leiter und Dirigent des Chores, hat viele Jahre als jüngster Solist im weltberühmten Chor von Serge Jaroff gesungen und durfte die Original-Arrangements als Ausgangsbasis seiner künstlerischen Arbeit nutzen. Die übrigen Sänger kommen von großen osteuropäischen Opernhäusern und begeistern mit zum Teil sensationellen Stimmen ihr Publikum auf allen Stationen der Tournee.

Die Männer vermittelten den ganzen Zauber und auch die eigene Melancholie der russischen Musik in höchster Vollendung. Ihr Repertoire reichte von den festlichen Gesängen der russisch-orthodoxen Kirche über die immer wieder begehrten Volksweisen bis hin zu großen, klassischen Komponisten. Das Spektrum reichte von Werke von Rimskij-Korsakow, Tschaikowski, Bach und Gounod bis zu den „Wolgaschleppern“, „Ich bete an die Macht der Liebe“ oder „Kalinka“.   

Beifall für Don-Kosaken-Konzert in Annerod

 

(Artikel vom 10.03.2015 Giessener Allgemeine Zeitung    

http://www.giessener-allgemeine.de/Home/Kreis/Staedte-und-Gemeinden/Fernwald/Artikel,-Beifall-fuer-Don-Kosaken-Konzert-in-Annerod-_arid,557465_regid,1_puid,1_pageid,36.html) 

Fernwald (con). Nur schwer in Worte zu fassen ist das stimmgewaltige Spektakel, das der Don-Kosaken-Chor Serge Jaroff unter Leitung von Wanja Hlibka am vergangenen Samstag in der evangelischen Kirche in Annerod präsentierte.                   




15 Sänger zeigten dabei in der voll besetzten Kirche ein vielseitiges Programm aus Kirchenliedern und traditionellen Volksweisen. Bei ihrem ersten Auftritt in Annerod eroberten sie mit einer überraschenden Klangfülle die Herzen des Publikums. Kraftvoll und mit herrlichen Klangfarben versehen waren dabei ihre Stimmen und vermittelten den Zauber und auch die eigene Melancholie der russischen Musik.

Vom höchsten Tenor bis hin zum tiefsten Bass überraschten die Sänger mit unglaublicher Klangfülle und großem Stimmvolumen. Neben der einführenden Vertonung des ersten Psalm Davids, präsentierten die Sänger in ihrer traditionellen Kleidung einen musikalischen Höhepunkt nach dem anderen.

In dem rund 90-minütigen Programm zeigten sie ihr außergewöhnliches Repertoire, das von den festlichen Gesängen der russisch-orthodoxen Kirche über die großen, klassischen Komponisten bis hin zu den bekannten Volksweisen reichte. »Rette, o Gott, dein Volk«, »Wolgaschlepper« und »Ich bete an die Macht der Liebe« sind nur einige Beispiele. Mit stehenden Ovationen und frenetischem Applaus zollten die Besucher ihre Anerkennung. Eingestimmt auf den Konzertabend hatte der Gesangverein Sängerlust Oppenrod, der die Don-Kosaken bereits bei anderen Auftritten begleitete.

Der Don-Kosaken-Chor entstand 1919. Während der russischen Revolution stand Serge Jaroff auf der weißrussischen Seite in einer Brigade der Don Kosaken. Der heutige Chorleiter Wanja Hlibka sang über zwölf Jahre im Original-Don-Kosaken-Chor und wurde auf persönlichen Wunsch Jaroffs dessen Nachfolger.  (Foto: con)

 



Ein Rückblick über die Ereignisse   

Das aktuelle Jahr 2015:  

Die letzten Ereignisse sind auch unter Aktuelles zu finden.  

(Für die vergangenen Jahre bitte das entsprechende Jahr anwählen) 

Spendenübergabe des Erlös der Friedenslicht-Aktion in Oppenrod  

Je 525 Euro für Voraushelfer und Flüchtlingshilfe der Diakonie 

Nach dem erfolgreichen Konzert am 20. Dezember 2014 konnte nun der Erlös von 1050 Euro je zur Hälfte an die Voraushelfer der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Buseck und der Flüchtlingshilfe des Diakonischen Werks übergeben werden. Dessen Leiter Holger Claes und seine Mitarbeiterin Anja Reis erklärten, dass dieses Geld für den Sprachunterricht der Flüchtlinge bestimmt ist. 

Der Erlös der aus Spenden und aus dem Verkauf Speisen und Getränken im Anschluss an das Konzert resultiert kommt zur anderen Hälfte den Voraushelfern der Freiwilligen Feuerwehr Buseck zu Gute, für die André Hansmann die finanzielle Zuwendung dankend entgegennahm

Bei der Spendenübergabe anwesend waren:
Voraushelfer André Hansmann, Klaus Renger (stellvertretender Vorsitzender des Partnerschaftsvereins), Dr. Angela Stender (Vorsitzende des Kirchenvorstandes), Friedlinde Kinzebach (Kassenwartin des Partnerschaftsvereins), Pfarrerin Anne Schneider, Dr. Sonja Blöcher (Vorstandsmitglied der Sängerlust), Elfriede Girnhard (Kirchenvorstandsmitglied), Anja Reis und Holger Claes von der Diakonie und der Vorsitzende des Partnerschaftsvereins Hans-Dieter Ottersbach.
  

Michael Blöcher 



Jahreshauptversammlung am 24.01.2015 

Der Vorstand ist wieder komplett.  

Nachdem die Position des 2. Vorsitzenden bei den letzten Vorstandswahlen nicht besetzt werden konnte, ist der Vorstand nun wieder vollzählig. Neu im Vorstand sind Dirk Abresch (2. Vorsitzender) und als Beisitzerinnen Dagmar Abresch und Gabriele Schulze. Ich wünsche uns eine gute Zusammenarbeit und ein erfolgreiches Jahr 2015. Mein herzlicher Dank auch an die ausgeschiedenen Beisitzer Silke Poloschek, Christina Schwarz und Martina Kuehnle.

Im neuen Jahr stehen die Termine Spanferkelessen, Konzert Don Kosaken und Just-4-Fun bereits fest. Weitere Termine werden sicher noch dazukommen.

Bedanken möchte ich mich auch bei den langjährigen Sängern und Förderern des Chorgesangs. Es ist mit immer wieder eine besondere Ehre diesen Mitgliedern, die uns seit vielen Jahre die Treue halten, in der Jahrshauptversammlung mit einem Präsent zu danken. In meinem Bericht in der Jahreshauptversammlung hatte ich unsere Lohwaldlerchen besonders für das vergangene Jahr mit den Auftritten bei ihren eigenen Konzert und bei Andreas Fulterer hervorgehoben. Ich denke, das diese herausragenden Ereignisse unserem Kinder- / Jugendchor neue Begeisterung und Schwung verleihen werden.

Sodann auf ein erfolgreiches Jahr 2015 und viele neue Sängerinnen und Sänger in unsreren Chorgruppen. 

Michael Blöcher  


2014 

Friedenslicht am 20.12.2014

Es ist nun schon eine schöne Tradition geworden, das der Gottesdienst zur Ankunft des Friedenslichts von den Chorgruppen der Sängerlust musikalisch gestaltet wird.

Gegen Krieg und Zerstörung: Friedenslicht in Oppenrod

(Artikel vom 22.12.2014 Giessener Allgemeine Zeitung  

http://www.giessener-allgemeine.de/Home/Kreis/Staedte-und-Gemeinden/Buseck/Artikel,-Gegen-Krieg-und-Zerstoerung-Friedenslicht-in-Oppenrod-_arid,541955_regid,1_puid,1_pageid,35.html)    

Buseck (siw). Meist sind es die Pfadfinder die das Friedenslicht aus Bethlehem zu Weihnachten in die Gemeinden bringen. Aus terminlichen Gründen war das im letzten Jahr auch in Oppenrod der Fall. Zuvor und in diesem Jahr wieder war jedoch der Lauftreff der Busecker Partnergemeinde Molln/Oberösterreich Überbringer der Flamme. Wegen der kriegerischen Auseinandersetzungen in vielen Regionen der Welt, und in der Hoffnung auf Annäherung und Frieden, wurde die Friedenslichtaktion 2014 unter das Motto »Friede sei mit dir – Shalom – Salam« gestellt.

Darauf baute die Andacht von Pfarrerin Anne Schneider auf. Zuvor hatte sie gemeinsam mit einigen hiesigen Läufern und einer Abordnung des Mollner Lauftreffs zum wiederholten Male am Fackellauf durch das Dorf teilgenommen. Nachdem die Friedenslichtlaterne im Kirchhof entzündet war, brachte Pfarrerin Schneider zu den Klängen der Orgel die Laterne zum Altar in die verdunkelte Kirche.




Die Sängerlust-Chöre trugen mit zahlreichen Gesangsdarbietungen zur stimmungsvollen Feierstunde bei. Mit »Kinder tragen Licht ins Dunkel« oblag der Auftakt den »Lohwaldlerchen« unter Leitung von Elke Weber. Der Männerchor war unter anderem mit »Zu Bethlehem geboren« zu hören und der Chor O-Ton mit »Wenn wir Gott in der Höhe ehren« und »Das erste Licht«. Beide Chöre stehen unter Leitung von Matthias Schulze. Grußworte sprachen Ortsvorsteherin Renate Renger und Dr. Angela Stender, die Vorsitzende des Kirchenvorstandes. »Nach der Andacht und nach den Gottesdiensten in der Weihnachtszeit kann das Friedenslicht gegen eine Spende in eigenen Laternen mitgenommen werden«, erklärte der Vorsitzende des Partnerschaftsvereins Hans-Dieter Ottersbach. Diese Spenden und der Erlös aus dem Verkauf von Essen und Trinken bei der anschließenden Zusammenkunft im Bürgerhaus werden dem Diakonischen Werk Gießen zur Förderung der Deutschkenntnisse von Flüchtlingen und den Voraushelfern der Freiwilligen Feuerwehr Buseck zur Verfügung gestellt.

Lohwaldlerchen im Konzert mit Andreas Fulterer

Am 13. Dezember traten die Lohwaldlerchen Oppenrod zusammen mit Andreas Fulterer in der Galushalle in Grünberg auf. 500 Besucher erlebten das Konzert, das unter dem Motto "Weihnachtszauber aus den Dolomiten" stand.  

„Jedes Jahr zur selben Zeit“, „A Weihnachten wie´s früher war“, „Die alte Kripp´n“  und „Jedes Kind ist heilig“ sind nur einige Titel die der ehemalige Sänger der Kastelruter Spatzen seiner Fangemeinde bot. Gemeinsam sang Andreas Fulterer auch mit dem Kinderchor „Lohwaldlerchen“ aus Oppenrod, der aber auch alleine auftrat.  

Adventliches Konzert in der Bonifatiuskirche

Am 1. Advent fand das vorweihnachtliche Konzert des Sängerkreises Giessen in der Bonifatiuskirche in Giessen statt.  An diesem Sonntagabend waren es die gemischten Chöre die das Publikum auf die Adventszeit einstimmen wollen. Im Vorjahr hatten die Männer- und Frauenchöre dieses Konzert gestaltet. Mit der Eintracht Klein-Linden mit Chorleiter Matthias Hampel, dem O-Ton Oppenrod (Matthias Schulze), der Sängervereinigung Staufenberg (Hermann Wilhelmi) und der Teutonia Nordeck (Torsten Schön) wurde dem Zuhörer eine bunte Vielfalt von Adventmelodien und anderen Liedern geboten.

36. Busecker Liederabend mit 19 Chören

(Giessener Allgemeine vom 03.11.2014

http://www.giessener-allgemeine.de/Home/Kreis/Staedte-und-Gemeinden/Buseck/Artikel,-36-Busecker-Liederabend-mit-19-Choeren-_arid,532162_regid,1_puid,1_pageid,35.html)  

Buseck (siw). Weit über 400 Sängerinnen und Sänger vom Kindergarten bis ins hohe Seniorenalter nahmen am 36. Busecker Liederabend teil. 19 Chöre, darunter drei Kinder- und ein Jugendchor, präsentierten sich am Samstag in der herbstlich dekorierten Harbig-Halle mit jeweils zwei Gesangsdarbietungen. Als guter Gastgeber erwies sich der Chor Chorona Buseck, der sein zehnjähriges Bestehen feierte. Für die Ausrichtung der Traditionsveranstaltung bedankte sich Bürgermeister Erhard Reinl bei dem jungen Chor mit Tristan Schubert an der Spitze.

»Durch eure hohe gesangliche Kunst habt ihr euch einen Namen weit über unsere Grenzen hinaus gemacht, den Namen Buseck sozusagen in die Welt getragen«, würdigte der Bürgermeister den Chor, der sowohl in Bezug auf die Größe wie auch auf die Qualität der Stimmen eine Ausnahmestellung einnimmt. Allen Vereinen bescheinigte Reinl, einen »überaus wichtigen kulturellen Beitrag in der Gemeinde« zu leisten.

Mikrolust mit A Capella

Unter dem Dirigat von Dr. Thomas Kreiling oblag dem Gastgeberchor der Auftakt zu einem Liederabend, der die ganze Vielfalt der Chormusik widerspiegelte. Mit »I’ll be there« in einem Arrangement von Carsten Gerlitz, und dem beschwingten Gospel »Ride the chariot« von William Smith wurde die Chorona ihrem Ruf gerecht. Stefanie Gabrich moderierte das Programm und zitierte ein passendes Gedicht von Bernhard Mock. Es beginnt mit »In Buseck (Deutschland) kommt’s nicht selten vor, dass jemand singt in einem Chor. Es gibt der Chöre auch sehr viele, nach Alter und nach Sangesstile.«

Zunächst gehörte dem Sängernachwuchs die Bühne: Der Kinderchor Germinis aus Alten-Buseck (Leitung: Gabriela Tasnadi), die Pollys aus Beuern (Anna Sebök), die Lohwaldlerchen aus Oppenrod (Elke Weber) und der Jugendchor Joyful Noise (Bettina Kühn) aus Großen-Buseck präsentierten sich von ihrer besten Seite. Von der Sängervereinigung Germania Alten-Buseck (Gabriela Tasnadi) gefiel besonders gut das locker-beschwingt daherkommende »Goodnight Sweetheart«. Mit teils sehr schnell und dennoch deutlich gesungenen Passagen beeindruckte der Chor Felicita (Jochen Stankewitz) beim Shanty »Drunken Sailor«.

Mit Grönemeyers »Mambo« besang die Eintracht Trohe (Harry Poths) eine leidige Parkplatzsuche, während der Männerchor der Sängervereinigung Eintracht-Germania Großen-Buseck richtig flott bei »Volle Fahrt voraus« vorankam. Nachdem der Frauenchor der Eintracht-Germania gesanglich bei »Was wär’n die Männer ohne uns« den weiblichen Gästen aus der Seele sprach, ging beim gemeinsamen Vortrag »Wenn’s Herbst wird an der Mosel« ein leichtes Schunkeln durch die Reihen. Beide Chöre werden von Renate Schygulla geleitetet. Mit »La Morettina« hatte der Männerchor der Sängerlust Oppenrod (Matthias Schulze) ein Liebeslied im Gepäck, während der Gemischte Chor O-Ton der Sängerlust mit der gefälligen Melodie von »Dona, Dona« erfreute. Zuvor aber brachte der evangelische Kirchenchor Großen-Buseck (Armin Plewa-Moormann) mit »Alles was Odem hat« einen Lobgesang aus dem 19. Jahrhundert zu Gehör. Aufgrund der Erkrankung der Chorleiterin musste der Kirchenchor aus Beuern seine Teilnahme absagen. Mit Reinhard Meys »Über den Wolken« wollte der Musikschul-Chor »TONikum« (Renate Schygulla) hoch hinaus, und die Bruderkette Beuern (Markus Turschner) hiernach »Weit, weit weg«.

Besonders viel Applaus aus dem fachkundigen Publikum erhielt die Mikrolust (mit Matthias Schulze als Leiter und Mitwirkender) für ihren dynamisch sehr gut kontrollierten A-Capella-Vortrag des schottischen Volksliedes »Loch Lomond«. Sicherlich einer der Höhepunkte des Abends.

Westernhagens »Willenlos«
Angemessen sanfte Töne schlug der Gemischte Chor des Heiterkeit-Sängerkranzes Großen-Buseck (Bettina Kühn) beim Chorsatz »Abendstille« an. Im Kontrast dazu bot der Männerchor des Polyhymnia-Liederkranzes Beuern (Jens Kempgens) einen flotten Schlager, mit dem Bill Ramsey 1961 die Hitparaden gestürmt hatte. Mit dem gesanglichen paarte sich auch ein humoristischer Erfolg, als einer der Sänger als Suleika, die Zuckerpuppe aus der Bauchtanzgruppe, seinen Vorhang lüftete. Mit »Willenlos« von Marius Müller-Westernhagen beschloss der Männergesangverein einen Liederabend, an dem alle Musikliebhaber sicherlich auf ihre Kosten kommen konnten.

Drei Publikumslieblinge in Oppenrod

(Artikel vom 24.09.2014 Giessener Allgemeine Zeitung) 

http://www.giessener-allgemeine.de/Home/Kreis/Staedte-und-Gemeinden/Buseck/Artikel,-Drei-Publikumslieblinge-in-Oppenrod-_arid,523926_regid,1_puid,1_pageid,35.html)      

Buseck (siw). Zu »Just-4-Fun«, einem Chortreffen mit Leuten, Liedern, Lust und guter Laune, hatte der Gesangverein Sängerlust Oppenrod für Samstagabend in die Rahberghalle eingeladen. Auch bei der dritten Veranstaltung dieser Art wurde die gesamte Bandbreite der Chormusik dargeboten.Der Chor »Takt« aus Gießen, »Songlines« aus Lich, der Riga-Projektchor aus Watzenborn-Steinberg, »Young Voices« aus Hattenrod und die Sängerlust-Formationen »Mikrolust« und »O-Ton« präsentierten ein durchweg anspruchsvolles Programm, das von dem fachkundigen und sehr aufmerksamen Publikum mit viel anerkennenden Applaus gewürdigt wurde.

Der Sängerlust-Vorsitzende Michael Blöcher begrüßte die Gäste und blieb gleich auf der Bühne stehen, um als einer von fünf Ausnahmesängern der »Mikrolust« Oppenrod« »Love me tender« von Elvis Presley anzustimmen. Vor allem mit ihrer A-Cappella-Version von »Lass mich dein Badewasser schlürfen« und dem Mundartstück »Hannes häng de Waa dro« (Text: Dr. Martin Kauer) hätten die Oppenröder mit und unter Leitung von Matthias Schulze punkten können, doch sowohl »Mikrolust« wie später auch »O-Ton« sangen außer Konkurrenz.

Anders der Chor »Takt« aus Gießen (Leitung Peter Damm), der mit dem israelischen Traditional Shalom, einem Volkslied aus Mazedonien und dem Pink-Floyd-Hit »Brain Damage« richtig Punkte sammeln konnte. Musik kennt kein Verfallsdatum. Das bewiesen »Songlines« und »Takt« mit dem gemeinsam gerockten Song »I get around«, mit dem die Beach Boys schon 1964 die Hitparaden gestürmt hatten.

Modern und traditionell

Mit moderner Chorliteratur und »Songlines« (dieser Chor aus Lich wird ebenfalls von Peter Damm geleitet) ging es locker-beschwingt mit »Lollipop«, »Da do run run« und »Lean on me« weiter im Programm. Ein ganz anderes Genre bediente der Riga-Projektchor unter dem Dirigat von Werner Jung, der für Peter Schmitt eingesprungen war. Frenetischen Beifall erhielten die Männer für ihre Intonierung von »Maria lassu« von Bepi de Marzi, dem Spiritual »Little innocent lamb« und dem Trinklied von Felix Mendelsohn Bartholdy. Eine Klasse für sich!

Die Sängerinnen von »Young Voices« aus Hattenrod wagten sich mit Bonita Hyman »zu den Ufern« (Weltgebetstagslied von Gregor Linßen), erfreuten mit sicherer Vielstimmigkeit auch bei »Dona, Dona« und »Sholom« (Secunda) sowie bei »Heute hier, morgen dort« von Hannes Wader. Dann gingen die Lichter aus, Matthias Schulze griff in die Tasten des E-Pianos, und der Sängerlust-Chor »O-Ton« zog das indianische Abendlied »Evening rise« auf den Lippen langsam vom Saal-Ende mit Teelichtern in den Händen in Richtung Bühne. Nach dieser stimmungsvollen Einlage wurde es richtig hektisch bei Herbert Grönemeyer’s Parkplatzsuche »Mambo«. Noch einmal war »Dona, Dona« zu hören, danach »The Clouds« von Cynthia Gray bis schließlich die Ausrichter mit »Thank you for the music« von ABBA den Konzertabend wunderbar abrundeten.

So unterschiedlich wie das Auftritts-Repertoire waren auch die Gruppierungen. Einen 20-köpfigen Männerchor und einen zehnköpfigen Frauenchor zu bewerten, heißt so viel, wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Auch wenn das Konzert keinen Wettstreit-Charakter hatte und lediglich »Just for Fun« gesungen wurde, so war die Qual der Wahl, sprich Punktevergabe, sicherlich nicht ganz einfach. Das zeigte sich auch im Ergebnis: Mit jeweils sieben Punkten wurden gleich drei Chöre zum Publikumsliebling gewählt: »Takt«, »Songlines« und der Riga-Projektchor. Die Sängerlust erwies sich wiederum als hervorragender Gastgeber und verwöhnte die Sängerinnen und Sänger und ihre mitgereisten Fans mit allerlei Leckereien.

 

 

 

 





 Eine Klasse für sich: Der Riga-Projektchor gehörte zu den Publikumslieblingen.  

Konzert mit Cowboys, Moorhexe Tabaluga in Buseck

(Giessener Allgemeine vom 18.09.2014

http://www.giessener-allgemeine.de/Home/Kreis/Staedte-und-Gemeinden/Buseck/Artikel,-Konzert-mit-Cowboys-Moorhexe-Tabaluga-in-Buseck-_arid,522574_regid,1_puid,1_pageid,35.html)

Buseck (siw). Gleich mit zwei (wenn auch nicht vergleichbaren) Veranstaltungen wartet der Gesangverein Sängerlust Oppenrod im September auf. Am kommenden Samstag, 20. September, steht das Chortreffen unter dem Motto »Just-4-Fun« an. Dem Auftrittsreigen verschiedener Gast-Chöre schließt sich dann eine Gute-Laune-Party an. Am Sonntag hatte der Kinderchor »Lohwaldlerchen« einen Konzertnachmittag bestritten.




Vom Wilden Westen zum Friedenslied: Die Lohwaldlerchen unter der Leitung von Elke Weber boten in der Rahberghalle Oppenrod ein beeindruckendes Konzert.  

Instrumental unterstützt am E-Piano von Elke Weber, die bereits seit der Gründung 1998 den Chor leitet, brachten die Kinder 18 Lieder zu Gehör. Das ist ein stolzes Repertoire! So erfreuten sie ihre Gäste in Cowboy-Kostümen mit »Im wilden, wilden Westen«, »Meine Wiege stand im Westen« und »Ich kenne einen Cowboy«.

Für die Titel »Die alte Moorhexe«, »Wackelzahn« und »Simbula-Dracula« fand ein Kostümwechsel statt. Immer wieder gerne in das Auftritts-Repertoire aufgenommen werden die Hits aus der einstigen Musical-Aufführung der »Lohwaldlerchen« zu Tabaluga.
Die Darbietungen folgten in verschiedenen Formationen, mal nur die Kleinen, mal nur die Großen, und ganz oft sangen alle gemeinsam wie beim Abschiedsblock mit »Friedensmaler«, »Die Antwort weiß ganz allein der Wind« und »Ein bisschen Frieden«. Das Publikum sparte nicht mit Applaus.

Die Idee, mal nicht nur mit einer kleinen Auswahl von Liedern bei Veranstaltungen mitzuwirken, sondern ein eigenes Konzert zu geben, kam von den Kindern und Jugendlichen selbst. Spontan unterstützte Chorleiterin Elke Weber dieses Anliegen. Sie berichtete: »Das Konzert gab einen unheimlichen Motivationsschub.«
Begrüßt wurden die zahlreich erschienen Gäste durch die langjährige Betreuerin Heidi Runkel-Jung. Die Moderation wurde von den »älteren« Sängerinnen selbst übernommen.

Im Anschluss an die Liedvorträge gab es Kaffee und Kuchen. Eltern und Großeltern des Sängernachwuchses hatten für ein reichhaltiges Kuchen-Buffet gesorgt.
Der Chor mit derzeit 17 Stimmen würde sich über Verstärkung freuen. »Einfach mal Reinschnuppern«, rät Chorleiterin Weber. Die Übungsstunden finden im Sitzungssaal der Rahberghalle jeweils freitags um 16.30 Uhr statt.

Benefizkonzert in Annerod für Schule in Westafrika

(Giessener Allgemeine vom 10.06.2014

http://www.giessener-allgemeine.de/Home/Kreis/Staedte-und-Gemeinden/Fernwald/Artikel,-Benefizkonzert-in-Annerod-fuer-Schule-in-Westafrika-_arid,501814_regid,1_puid,1_pageid,36.html)

Fernwald (con). Guinea ist trotz der immensen Bodenschätze eines der ärmsten Länder der Welt. Auf die Lebensumstände der Bevölkerung wurde auch Martine Clémot aufmerksam, als sie mit ihrem Ehemann in dessen Heimatstadt Fodécariah reiste. Der Erlös eines Benefizkonzerts in Annerod kommt nun einer Schule dort zugute.  

     Nach einem Besuch der Grundschule in Fodécariah hatte Clémot mit Schulleitung und Elternbeirat gesprochen. Zurück in Deutschland versuchte sie vergeblich, Hilfsorganisationen für den Ausbau dieser Schule zu gewinnen. Ende 2006 beschloss sie deshalb, den gemeinnützigen Verein »Bildungsförderung in Oberguinea e.V.« zu gründen und das Projekt in Eigeninitiative anzugehen.

Seitdem hat der Verein viel auf die Beine gestellt, wie Clémot – die Französin lebt seit 1981 in Deutschland und arbeitet bei SAP in Walldorf – am Freitag in Annerod erklärte. Anlass war ein Benefizkonzert in der örtlichen Kirche. So wurden neben dem ursprünglich geplanten Schulbau mit acht Klassenzimmern mittlerweile Unterrichtsräume für Biologie, Physik und Chemie eingerichtet. Weiterhin entstand eine Bibliothek, die auch mit sechs internetfähigen Computern ausgestattet ist. Clémot: »Aus der gesamten Umgebung kommen die Menschen und besuchen eine der vielen Veranstaltungen dort«.  

Zuwendung von ev. Kirche

Um dieses Projekt zu unterstützen, organisierte der von Peter Damm geleitete Gießener A-capella-Chor »Takt« das Konzert in Annerod. Der Erlös kommt dem Verein »Bildungsförderung in Oberguinea e.V.« zugute, dem auch zwei Mitglieder von »Takt« angehören. Sehr schnell konnten weitere Chöre gefunden werden, darunter »ChorColores«, »Inspiration« und »AN-Cantare« aus den Reihen der Heiterkeit Annerod. Weiterhin unterstützten der Männerchor sowie der »Chor O-Ton« des Gesangvereins Sängerlust Oppenrod das Vorhaben.

Den Beginn machte »ChorColores« mit dem Lied »Vogelhochzeit«, gefolgt von einem Lied aus dem Musical »My fair lady«, gesungen im Anneröder Dialekt. Der Oppenröder Chor »O-Ton« brachte Lieder aus Pop und Jazz zu Gehör, etwa »Thank you for the music« von ABBA. Der A-capella-Chor »Takt« sang unter anderem zwei afrikanische Lieder, die sie von einem Gospelchor aus Südafrika erlernt haben. Während des Auftritts war viel Bewegung auf der Bühne, und Chorleiter Damm wandelte kurzerhand zwei Holzboxen zu Trommeln um und unterstützte damit den Chor. Um das Projekt von Martine Clémot zu unterstützen, wurde um Spenden gebeten. Zusätzlich kommen dem Verein die Einnahmen aus dem Kaffee- und Kuchenverkauf in der Konzertpause zugute. Die Kirchengemeinde Annerod beschloss, das Projekt mit einer Geldspende zu unterstützen.

Weitere Infos im Netz: www.schule-fodecariah.de.    





2013

Kritik und Aufmunterung beim Beratungssingen in Buseck

(Giessener Allgemeine vom 15.04.2013

http://www.giessener-allgemeine.de/Home/Kreis/Staedte-und-Gemeinden/Buseck/Artikel,-Kritik-und-Aufmunterung-beim-Beratungssingen-in-Buseck-_arid,414130_regid,1_puid,1_pageid,35.html)

             

Gießen/Buseck (rge). »Willkommen im Busecker Tal!« So sang am Freitag der Männerchor der Sängervereinigung Eintracht-Germania Großen-Buseck. Gemeinsam mit dem Frauen- und dem gemischten Chor eröffnete er im Kulturzentrum Großen-Buseck das Beratungssingen des Sängerkreises Gießen.

     

Sängerkreis-Vorsitzender Claus Schmidt hieß dazu – auch am Samstag noch – gemeinsam mit den Kreischorleitern Dr. Thomas Kreiling und Markus Weil insgesamt 31 Chöre mit 880 Akteuren willkommen. Sie alle stellten sich Chorberater Stefan Claas, der viel Lob parat hatte – und den einen oder anderen Tipp. Moderiert wurde die Veranstaltung von Monika Volk sowie den Eintracht-Germania-Vorsitzenden Margot Jany-Milicevic und Frank Steinmüller. Grußworte entbot Busecks Erster Beigeordneter Wolfgang Schäfer. In Großen-Buseck feiert man 2013 das 150-jährige Männer- und das 50-jährige Frauenchorbestehen.

Der aus Aschaffenburg stammende 44-jährige Chorleiter, Konzertsänger und Stimmbildner Stefan Claas saß nicht im Publikum, sondern begab sich nach den Auftritten mitten hinein in die Chöre. So hörte der Kinderchor »Joyful Noise« des Heiterkeit-Sängerkranz Großen-Buseck mit Leiterin Bettina Kühn zu Beginn ein aufmunterndes »Weiter so!« und den Hinweis, es auch einmal mit einem deutschen Volkslied zu versuchen und das Lächeln nicht zu vergessen. Gesungen hatten die Kinder nach ihren Auftritten mit den Stücken »In Dreams« und »Heaven is a wonderful place«.

Und der Chor der Sängervereinigung Staufenberg bekam vom Mitglied des Bayrischen Rundfunkchores – neben Anerkennung für einen »wunderbaren Vortrag« beim »Das Echo« – Tipps für mehr Dynamik und Aussprache. Als »tolles Projekt mit schönen Ergebnis« bezeichnete Claas beispielsweise den Auftritt des Generationenchores der Eintracht Trohe mit Chorleiter Markus Weil, der mit Kindern wie Senioren »Schön ist es auf der Welt zu sein« sang.

 

Ein Berater zum Anfassen
Am Samstag zog Claas ein insgesamt sehr positives Fazit aller Auftritte. »Der Sängerkreis setzt sich mit der sich verändernden Chorszene auseinander. Das bildet sich in guter Literaturauswahl ab und zeichnet sich in seiner Lebendigkeit aus.« Dass er vor allem den direkten Kontakt mit den Chören auf der Bühne suchte, kam bei den Akteuren sehr gut an.

Bunt war das an beiden Tagen gebotene Repertoire. Es reichte vom klassischen Volkslied mit etwa »Auf de schwäbsche Eisenbahne« von der Heiterkeit-Sängerkranz Großen-Buseck über Spirituals, wie »Down by the riverside« der Germania-Eintracht Wißmar, bis hin zu Popsongs, wie Grönemeyers »Flugzeuge im Bauch« von der Cäcilia Nauborn.

 

Am Freitagabend waren – neben den Ausrichterchören der Eintracht-Germania (Chorleiterin Renate Schygalla) – der Kinderchor »Joyful Noise« des Heiterkeit-Sängerkranz Großen-Buseck (Bettina Kühn), die Sängervereinigung Staufenberg mit gemischtem Chor und »Cantiamo« (Hermann Wilhelmi), die Chorona Buseck (Dr. Thomas Kreiling), der MGV Burkhardsfelden (Werner Volk), der gemischte und kleine Chor der Harmonie Daubringen (Peter Schmitt), der Heiterkeit-Sängerkranz Großen-Buseck (Bettina Kühn), »Vokal pur« der Germania-Eintracht Wißmar (Dr. Thomas Kreiling), der Frauenchor »Crescendo« der Eintracht Wieseck (Jörg Rainer Becker), der gemischte Chor »Felicita« des Heiterkeit-Sängerkranz Großen-Buseck (Jochen Stankewitz), der Frauen- und Männerchor der Germania-Eintracht Wißmar (Dr. Thomas Kreiling), Cantamus Gießen (Axel Pfeiffer) und »Ton Art« Nauborn (J. Stankewitz) zu hören.

Am Samstag stellten sich dem Berater die »Lohwaldlerchen« der Sängerlust Oppenrod (Elke Weber), der Generationenchor der Eintracht Trohe (Markus Weil), der Kinder- und Männerchor des Polyhymnia-Liederkranz Beuern (Jens Kempgens), der gemischte Chor der Germania Alten-Buseck (Gabriela Tasnadi), der gemischte Chor der Heiterkeit Annerod (Martin Gärtner), der gemischte und der Frauenchor »Intermezzo« der Eintracht Kleinlinden (Matthias Hampel), die Sängervereinigung Wieseck (Armin Plewa-Moormann), die »Klangkinder« und »Stave Jumpers« der Cäcilia Nauborn, der Vokalkreis und »Vocamica« der Friedrich-Ebert-Schule Gießen-Wieseck (Kira Petry) sowie Männer-, gemischter Chor »O-Ton« und Männerquintett »Mirolust« unter Leitung von Matthias Schulze.

 

 

Oppenrod: Kontrastreiches Programm zum Geburtstag

(Giessener Allgemeine vom 09.04.2013

http://www.giessener-allgemeine.de/Home/Kreis/Staedte-und-Gemeinden/Buseck/Artikel,-Oppenrod-Kontrastreiches-Programm-zum-Geburtstag-_arid,412536_regid,1_puid,1_pageid,35.html)

           

Buseck (siw) Auf fünf Jahre Seniorentreff haben über 50 Gäste im Bürgerhaus Oppenrod angestoßen. Zuvor hatte die Organisatorin Renate Renger, die seit Frühjahr von Anke Gaub unterstützt wird, an die Vorgeschichte erinnert. Der Kinder- und Jugendchor »Lohwaldlerchen« trug zur guten Stimmung bei 

Dabei hob sie vor allem die Rolle und das Engagement des inzwischen verstorbenen Heinrich Damms hervor. Viele Jahre trafen sich Oppenröder Senioren auf Initiative von Heinrich Damm im Bürgerhaus. Bei der damaligen Wirtin Traudel Link wurde bei Kaffee und Kuchen erzählt und gesungen. Anfangs als lose Treffen gedacht, fanden die Zusammenkünfte später unter dem Dach des VdK Oppenrod statt, deren Vorsitzender der inzwischen verstorbene Damm viele Jahre war. 2006 wurde die Ortsgruppe aufgelöst und dem VdK Großen-Buseck angeschlossen. Nicht nur Damm bedauerte es sehr, dass die Zusammenkünfte nicht mehr stattfanden. In einem Gespräch mit Renger äußerte er den Wunsch, die Seniorengruppe wiederaufleben zu lassen.

Am 22. April 2008 fand eine Infoveranstaltung statt, an der 30 Senioren teilnahmen. Der Neubeginn unter Regie von Renger wurde begrüßt. Ab August fanden regelmäßige Treffen jeweils am Dienstag eines Monats statt. Die Anwesenden beschlossen, die Veranstaltungen nicht nur auf den Kaffeeplausch zu beschränken, sondern durch Vorträge zu seniorengerechten Themen zu ergänzen. Auch Halbtagsfahrten wurden unternommen. Renger bedankte sich bei allen, die mit ihrem Zutun die Treffen ermöglichen. »Das seid zuerst ihr, liebe Senioren, die ihr mit eurem regelmäßigen Kommen den Beweis geliefert habt, dass diese Institution sinnvoll ist und gebraucht wird. Das Zusammensein und die angenehme Gemeinschaft mit euch hat mir immer sehr viel Freude bereitet.«

Ihr Dank galt dem Gemeindevorstand und dem Behinderten- und Seniorenbeirat der Gemeinde: »Sie haben ermöglicht, dass unsere Treffen, die wir seit August 2012 in Eigenregie durchführen, abgesichert sind.« Für die Unterstützung bei der Organisation dankte Renger, die inzwischen auch Ortsvorsteherin ist, ihrer Mitstreiterin Anke Gaub, für die Bewirtung Hannelore Steinbrecher, Susanne Eckhard und Heidi Runkel-Jung, für die Getränkeversorgung Herbert Kauer und »erlaubt mir, dass ich mich auch bei meinem Ehemann Klaus bedanke, der mir eine große Stütze ist und mir stets den Rücken freihält«. Der Vorsitzende des Behinderten- und Seniorenbeirats Heinrich Hainmüller lud zu den Seniorenfahrten ein. Für eine Fahrt in den Hessenpark am 4. Juni warb Anke Gaub.

Ferienbedingt in kleiner Besetzung, erfreute der Kinder- und Jugendchor »Lohwaldlerchen« des Gesangsvereins »Sängerlust« Oppenrod unter Leitung von Elke Weber mit mehreren gelungenen Darbietungen. Der »Singende Stammtisch«, der sich größtenteils aus Sängern der »Eintracht-Germania« Großen-Buseck zusammensetzt, brachte unter Leitung von Reinhold Keil und mit Akkordeonbegleitung von Hartmut Zacharski altes deutsches Liedgut zu Gehör – zur Freude der Senioren. Die 14 Männer, selbst im fortgeschrittenen Alter, sangen »Hessenland, mein Heimatland«, »Dank an die Freunde«, »Lob des Alters« und weitere Werke.

Das harmonische Miteinander gibt Anlass zur Hoffnung, dass der Seniorentreff in Zukunft noch weitaus höhere Jubiläen feiern wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

Just-4-Fun in Oppenrod: Young Voices und Chorifeen vorn

(Giessener Allgemeine vom 25.02.2013

http://www.giessener-allgemeine.de/Home/Kreis/Staedte-und-Gemeinden/Buseck/Artikel,-Just-4-Fun-in-Oppenrod-Young-Voices-und-Chorifeen-vorn-_arid,403625_regid,1_puid,1_pageid,35.html)

           

Buseck (siw). Auch die Neuauflage von »Just-4-Fun« erfreute sich positiver Resonanz. Nach einem ersten Chortreffen im Dezember 2011 hatte der Chor O-Ton im Gesangverein Sängerlust Oppenrod für Samstag sieben Chöre in die Rahberghalle eingeladen.

     

Der Chor Takt 17 Inheiden hatte aufgrund eines Trauerfalls sein Kommen abgesagt, weitere Chöre traten krankheitsbedingt in kleiner Besetzung auf. Dennoch wurde Großes geboten, der Abend erwies sich wiederum als eine Werbung für den Chorgesang.

Alle Darbietungen wurden von den äußerst aufmerksamen und fachkundigen Zuhörern mit reichlich Applaus gewürdigt. Auch wenn am Programmende durch Punktvergabe der teilnehmenden Chöre der Publikumsliebling gewählt wurde, gab es keine Verlierer, schließlich konnten alle Sängerinnen und Sänger an Erfahrung gewinnen und im Kreise Gleichgesinnter einen netten Abend verleben. Die Oppenröder erwiesen sich als gute Gastgeber, hatten neben einer großen Auswahl an Getränken ein leckeres Büfett aufgefahren. Die Party im Anschluss an die Darbietungen mit DJ Roland Kauer ging bis weit nach Mitternacht.

Wie der ehemalige Vorsitzende Dr. Martin Kauer verriet, war 2011 um drei Uhr das Ende eingeläutet worden. Von Beginn an fanden sich Mutige, um mit dem Karaoke-Singen die Stimmung weiter anzuheizen. Dies hatte O-Ton (Foto) bereits zuvor mit »Mama Loo«, dem Hit der Les Humphries Singers, prima in Angriff genommen. Gediegen, aber nicht minder schön, eröffnete der Männerchor der Sängerlust mit »Arcobaleno« von Heinz Gietz und »Die Rose« von Amanda McBroom den Gesangsreigen. »Rein zufällig weist eine Textzeile im ersten Lied auf die winterlichen Straßenzustände hin«, erklärte Michael Blöcher. Der Sängerlust-Vorsitzende hieß die Gäste willkommen, die trotz Schneeglätte zahlreich erschienen waren. Sprecher der einzelnen Chöre stellten ihr Programm vor, das jeweils vier Beiträge umfasste. Obwohl nur mit neun Sängerinnen als halber Chor angetreten, hatten die Young Voices aus Hattenrod (Leitung Therese Rinderknecht) mit elf Punkten am Ende gleichauf mit den »Chorifeen« aus Watzenborn-Steinberg die Nase vorn. Als Gewinner-Zugabe brachten sie noch einmal ihr Lieblingslied »The Rose« in englischer Fassung zu Gehör, während die Pohlheimer »Hallelujah« von Leonhard Cohen als Zugabe sangen. Mangels Chorleiter (Torsten Schön war erkrankt) wurden die Chorifeen dabei von Therese Rinderknecht am E-Piano begleitet.

Über einen zweiten Platz und zehn Punkte konnte sich die Voice Factory aus Holzheim freuen. Für die aktuelle Hitauswahl, durchweg gesungen in deutscher Sprache und mit solistischen Einlagen von Chorleiter Matthias Hampel und dessen Sohn Daniel sowie die »völlig losgelöste« Darbietungsweise (zum Beispiel bei Major Tom) bekamen die Holzheimer stürmischen Applaus.

Viel Beifall erhielt auch der Chor All Cantabile aus Allendorf/Lumda. Besonders »Doruletul«, ein rumänisches Tanzlied aus der Heimat von Chorleiterin Adriana Pop, hatte es dem Publikum angetan. Belcanto aus Bersrod unter Leitung von Rainer Geitl hatte neben dem sehr gelungen Gospel-Vortrag »Jesus on the Mainline« auch »Top of the World« im Repertoire. Der Song von Richard Carpenter erfreut sich offensichtlich großer Beliebtheit unter den Chören, war er doch zuvor schon von Ton in Ton aus Lützellinden intoniert worden.

Dieser Chor, der ebenso wie die Sängerlust-Formationen unter Leitung von Matthias Schulze steht, trat am Konzertende, begleitet von David Wosilat am E-Piano, gemeinsam mit dem Gastgeberchor »O-Ton« auf. Mit »Come, Colours Rise« von Grant McLachlan, beschrieben sie in musikalischen Klangfarben die Naturschönheit Südafrikas und setzten damit einen wunderbaren Schlusspunkt unter ein kurzweiliges Konzert.

 

 

Der Chor O-Ton stimmte mit »Mama Loo« auf die Party ein. (Foto: siw) 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oppenrod: 1000 Euro für den Kinderhospizdienst gespendet

(Giessener Allgemeine vom 01.02.2013

http://www.giessener-allgemeine.de/Home/Kreis/Staedte-und-Gemeinden/Buseck/Artikel,-Oppenrod-1000-Euro-fuer-den-Kinderhospizdienst-gespendet-_arid,398186_regid,1_puid,1_pageid,35.html)

           

Buseck (mlu). Eine Spende in Höhe von 1000 Euro überreichte der Vorsitzende des Partnerschaftsvereins Buseck-Molln-Tat, Hans-Dieter Ottersbach, am Donnerstag an Heidi Bachmann vom ambulanten Kinderhospizdienst in Wieseck im Gemeindehaus Oppenrod.In der Adventszeit hatte das Friedenslicht aus Bethlehem zum dritten Mal vor der Oppenröder Kirche gebrannt. Wer es sich von dort in die eigene Wohnstube geholt hatte, war um eine Spende gebeten worden. Die Geschäfte Elektro Dotzauer in Oppenrod und Optik Weis in Großen-Buseck hatten zudem Pullover gestiftet, die durch ihren Aufdruck an die Aktion erinnern und für 15 Euro erworben werden konnten.

Beteiligt waren an der Wohltätigkeitsveranstaltung ferner auch Mitglieder des Gesangvereins »Sängerlust« Oppenrod sowie Mitglieder der evangelischen Kirchengemeinde. Vorsitzender Ottersbach betonte, dass der hohe Spendenbetrag nur durch das Zusammenwirken aller Kräfte zustande kommen konnte.

Der Erlös soll den ehrenamtlichen Mitarbeitern in der Kinderhospizhilfe zugutekommen, die für ihren Aufwand eine kleine Entschädigung erhalten, so dass ihnen durch ihr Engagement keine Kosten entstehen. Derzeit werden 30 Familien von 15 Mitarbeitern des ambulanten Kinderhospizdienstes Gießen betreut.

Bachmann wies bei der Gelegenheit darauf hin, dass im Mai wieder Schulungen für Interessierte stattfinden. Weitere Fragen beantwortet sie unter Telefon 06 41 / 5 59 16 44 oder per E-Mail giessen@deutscher-kinderhospizverein.de.

 

 

Oppenrod: Michael Blöcher neuer Sängerlust-Vorsitzender

(Giessener Allgemeine vom 29.01.2013

http://www.giessener-allgemeine.de/Home/Kreis/Staedte-und-Gemeinden/Buseck/Artikel,-Oppenrod-Michael-Bloecher-neuer-Saengerlust-Vorsitzender-_arid,397146_regid,1_puid,1_pageid,35.html)

           

Buseck (siw). Nach 20 Jahren im Vorstand des Gesangvereins »Sängerlust Oppenrod«, davon elf Jahre als zweiter Vorsitzender und ab 2005 als erster Vorsitzender, zog sich Dr. Martin Kauer komplett aus der Vorstandsarbeit zurück. »Der Verein liegt mir nach wie vor am Herzen«, betonte er in der Jahreshauptversammlung im Bürgerhaus.Der Grund für seinen Rückzug sei die « momentane trostlose Situation«, in der sich der Verein befinde. Leider sei es ihm trotz aller Ambitionen nicht möglich gewesen, den Funken der Begeisterung für dieses Hobby so zum Überspringen zu bringen, dass sich die Sache auf deutlich höherem Niveau quasi von selbst trage.

»In den vergangenen Monaten ist immer deutlicher geworden, dass ich mit allen Ambitionen und Interventionen dem Verein erheblich mehr im Wege stehe, als ihm nützlich zu sein und sich der miserable Zustand und die Stimmung durch mein Zutun noch erheblich verschlechterten. Folglich ist mein Rückzug nun die logische Konsequenz«, erklärte Dr. Kauer. Der Verein brauche einen Neuanfang auf allen Ebenen.

Diesen möchte man mit Michael Blöcher als neuem Vereinschef machen. Die Position des »Vize« wurde damit vakant und blieb es am Samstag auch. In die weiteren Vorstandsämter wurden gewählt: Rechnerin Tanja Lippert, Schriftführerin Dr. Sonja Blöcher, Beisitzer Heidemarie Runkel-Jung (zudem Vertreterin der Jugendabteilung), der bisherige Rechner Karl Hofmann, Gerhard Balser, Silke Poloschek, Christina Schwarz sowie neu Martin Kühnle, Iris Becker und Claudia Scheld. Dank galt Alexandra Jochem und Roland Kauer für ihr Wirken als Beisitzer.

Ehrenvorstandsmitglied Alfred Mohr wurde in Abwesenheit für 50 Jahre Vorstandsarbeit ausgezeichnet. Für zehn Jahre im Führungsgremium wurden Heidemarie Runkel-Jung und Gerhard Balser geehrt.

Rudi Döring seit 60 Jahren aktiv

Ein Novum für die »Sängerlust« war die Ehrung von Rudi Döring, der bereits seit 65 Jahren im Chor singt. Mit Alfred Brück wurde ein weiterer langjähriger Sänger gewürdigt; er ist seit 60 Jahren aktiv. Lange Zeit gesungen hat auch Ludwig Pfeffer, dem für 60 Jahre Fördermitgliedschaft gedankt wurde. Die Ehrungen für Werner Rüster (65 Jahre passiv), Herbert Diehl (60 Jahre) und Jürgen Plenske (25 Jahre) werden nachgereicht. 

Eine gewohnt beständige Leistung bescheinigte Dr. Kauer dem Kinder- und Jugendchor. Erstmals wurde der Sängernachwuchs im Rahmen der Jahreshauptversammlung geehrt: Alicia Becker erhielt einen Gutschein als Dank für zehn Jahre Singen bei den »Lohwaldlerchen«. Kleine Präsente gab es für Sophie Brück, Sarah Girnhard und Dana Wettstein, die jeweils seit drei Jahren singen.

Im Jahresbericht hielt Vorsitzender Kauer nicht mit Kritik zurück. »Nach dreijähriger Vorbereitungszeit bahnte sich unser Konzert der Don-Kosaken am 17. März im Kulturzentrum in Großen-Buseck an. Der Vorverkauf hatte die kühnsten Erwartungen übertroffen, und 400 verkaufte Karten sprachen letztlich für sich. Leider wurde eine Woche vor der Veranstaltung der fest eingeplante Auftritt unseres Männerchores unnötigerweise, eigenmächtig und ohne jegliche Rücksprache mit Vorstand oder Chorleiter abgesagt.« Auch das Wertungssingen eine Woche später sei abgesagt worden. An der Einladung zum langjährig befreundeten Verein »Liederblüte« Garbenteich vier Wochen später habe seitens des Männerchores ebenfalls kein Interesse bestanden, kritisierte Kauer.

Der Singstundenbesuch beim Männerchor lag bei 83 Prozent (Vorjahr 88 Prozent). Mit drei Fehlstunden waren Helmut Balser, Willi Spaar, Gunter Weckmann, Otto Klingelhöfer, Alfred Mohr und Wilfried Jung die fleißigsten Singstundenbesucher. Im gemischten Chor »O-Ton« fiel die prozentuale Teilnahme an den Proben von 77 auf 72 Prozent. Die fleißigsten Sänger hier waren Christina Schwarz (eine Fehlstunde), Dr. Martin Kauer (zwei) und Wilfried Jung (vier).

Zwei Chorveranstaltungen stehen für das laufende Jahr an. Der Vorstand hofft auf das Engagement insbesondere der Sängerinnen und Sänger, aber natürlich auch auf regen Zuspruch der Förderer und der Bevölkerung. Schon am 23. Februar (19 Uhr) findet die zweite Auflage des Chorevents »Just-4-Fun« in der Rahberghalle statt. Am 31. August ist die »Sängerlust« Ausrichter des »Treffens Junger Chöre« des Sängerkreises Gießen im Kulturzentrum in Großen-Buseck.

Zusammen mit der Feuerwehr und den Sportfreunden wird man im August wieder Ausrichter der traditionellen Kirmes sein. Nach der guten Resonanz 2012 soll auch dieses Jahr am Freitagabend (2. August) wieder ein »Kölsch«-Abend stattfinden, diesmal sogar mit einer Liveband aus Köln.

 

 

 

 

     

 

     

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Noch-Vorsitzender Dr. Martin Kauer (links) und der neue Vorsitzende Michael Blöcher (2. von rechts) mit den Geehrten, darunter Rudi Döring (Mitte), der bereits seit 65 Jahren im Chor singt. (Foto: siw)      


 

 Aktuelle Termine: 

 

11.07.19 bis 01.08.19

Sommerpause


17.08.19 Vereinsgrillfeier